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Joachim Sartorius zum Ritter der Künste ernannt
Der Festspiel-Chevalier
Berlin, 5. Dezember 2011. Joachim Sartorius, der scheidende Intendant der Berliner Festspiele und Schriftsteller, früherer Generalsekretär des Goethe-Instituts und langjähriger Leiter des Künstlerprogramms des DAAD, ist vom französischen Kulturminister Frédéric Mitterand zum Chevalier dans l'ordre des Arts et des Lettres ernannt worden.
Der Verdienstorden, der Sartorius morgen in der französischen Botschaft in Berlin verliehen wird, gehört zu den wichtigsten kulturellen Auszeichnungen Frankreichs und wird an Personen verliehen, "die sich durch ihr Wirken auf künstlerischem oder literarischem Gebiet oder durch ihren kulturellen Beitrag in Frankreich und in der Welt ausgezeichnet haben".
So hat es bei den international ausgerichteten Berliner Festspielen, schreiben diese in ihrer Pressemitteilung, unter Sartorius' Intendanz immer wieder französische Schwerpunkte gegeben: Olivier Messiaen beim musikfest berlin, verschiedene Auftritte von Isabelle Huppert und das Spektakel der Riesenmarionetten von Royal de Luxe im Rahmen von spielzeit'europa sowie die Retrospektiven von Eugène Atget, Henri Cartier-Bresson und Sophie Calle im Martin-Gropius-Bau. Außerdem hat Sartorius die französischen Dichter Bernard Noël und Lorand Gaspar ins Deutsche übersetzt. Umgekehrt liegt auch eine Auswahl seiner Lyrik in zwei französischen Bänden vor.
(Berliner Festspiele / ape)
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