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Karin Beier hat in Hamburg einen deutlich höheren Etat ausgehandelt
Die Sterntalerin
Hamburg, 19. Februar. Ab 2013 will die Stadt Hamburg etwa 2,5 Millionen Euro mehr pro Jahr für das Deutsche Schauspielhaus zahlen. Wie der NDR weiter vermeldet, hat die designierte Intendantin Karin Beier etwa eine Million zusätzlich für die künftige dritte Spielstätte des Hauses in der Gaußstraße ausgehandelt. Dort soll die Jugendsparte, das Junge Schauspielhaus, einziehen. Circa 800.000 Euro bekommt das Theater als Ausgleich für höhere Tariflöhne der Angestellten. Der Gesamtetat soll um 600.000 Euro steigen. Noch vor wenigen Monaten wollte der Senat den Etat um 1,2 Millionen Euro kürzen.
Beier hatte in den vergangenen Wochen nicht nur mit dem noch amtierenden Senat Gespräche geführt, sondern auch mit den Spitzenkandidaten von SPD und GAL. Auch die hätten ihr Unterstützung zugesichert, sagte Beier.
Wie die Welt meldet, hatte die Hamburger Bürgerschaft die Zukunft des Schauspielhauses bereits in der vergangenen Woche auf sicherere Füße gestellt. Mit den Stimmen von CDU und GAL bewilligten die Abgeordneten einen Zuschuss in Höhe von knapp 1,6 Millionen Euro, der für das Junge Schauspielhaus bestimmt ist. Die SPD enthielt sich, aber Spitzenkandidat Olaf Scholz machte nun klar, dass an dieser Summe im Falle eines Wahlsieges nicht gerüttelt werde. Der eigentliche Vertragsabschluss findet erst nach der Bürgerschaftswahl statt. So ist es mit Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) und seinem Herausforderer Scholz vereinbart.
Noch ist die 45-Jährige Intendantin am Schauspiel Köln. Am Mittwoch hatte der Aufsichtsrat des Hamburger Schauspielhauses beschlossen, Beier von der Spielzeit 2013/2014 an mit der künstlerischen Leitung des Hauses zu beauftragen.
(NDR / Welt / geka)
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