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Kassel: Sarah Franke wird neue Schauspieldirektorin
Schauspielerin und Regisseurin Sarah Franke © Meike Kenn
4. Juni 2025. Die Schauspielerin und Regisseurin Sarah Franke übernimmt ab der Spielzeit 2026/27 die Position der Schauspieldirektorin am Staatstheater Kassel. Sie tritt die Nachfolge von Patricia Nickel-Dönicke an, die ab dem Sommer 2026 die Künstlerische Leitung des Niederösterreichischen Landestheaters St. Pölten übernimmt und jüngst entlassen wurde. Die Entscheidung für Franke sei in "enger Zusammenarbeit mit den gewählten Vertreter:innen des Schauspielensembles" gefallen, teilt das Staatstheater Kassel mit.
Sarah Franke, geboren 1985 in München, war am Centraltheater Leipzig, am Staatstheater Hannover und an der Berliner Volksbühne fest engagiert und spielte freischaffend an vielen Bühnen im deutschsprachigen Raum. Seit 2021 ist sie im Vorstand des Kulturkolchose Lehsten e.V. und setzt neben ihrer Arbeit an Stadt- und Staatstheatern interdisziplinäre und soziokulturelle Projekte außerhalb von Ballungsgebieten im ländlichen Raum um.
In den vergangenen vier Jahren arbeitete Franke unter der Leitung von Patricia Nickel-Dönicke bereits mehrfach sowohl als Schauspielerin als auch als Regisseurin am Staatstheater Kassel. Die kommende Spielzeit 2025/26 wird sie als Regisseurin mit der Uraufführung von Nora Mansmanns Stück "vor die hunde" im TiF – Theater im Fridericianum eröffnen.
"Ihr produktiver und wertschätzender Führungsstil sowie ihre enge Verbundenheit mit dem Ensemble und den Gewerken des Hauses waren eine zentrale Grundlage für die Entscheidung für sie als zukünftige Schauspieldirektorin", heißt es seitens des Theaters. Franke stehe "für eine neue Idee von Theaterleitung. Mit ihrer Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Gesamtkünstler:innen und inszenierenden Schauspieler:innen sowie mit einem breiten Spektrum an Formaten setzt sie auf eine offene, interdisziplinäre Theater- und Teamarbeit, die sowohl klassische als auch zeitgenössische Inhalte umfasst. Zu ihrem künstlerischen Netzwerk gehören zu den oben genannten, Kamila Polivkova und Katharina Marie Schubert sowie auch u.a. Milan Peschel, Dusan David Parizek und Alexander Eisenach, der als assoziierter Künstler auch zukünftig regelmäßig in Kassel arbeiten wird."
(Staatstheater Kassel / chr)
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