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Kleist-Preis 2025 für Lyrikerin Daniela Seel

15. April 2025. Der mit 20.000 Euro dotierte Kleist-Preis geht in diesem Jahr an die Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin und Verlegerin Daniela Seel, meldet das Portal buchmarkt.de. Gemäß der Tradition des Kleist-Preises wird die Preisträgerin/der Preisgräger von einer Vertrauensperson bestimmt, die eine Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft eingesetzt hat. Die Vertrauensperson in diesem Jahr war der Autor und Journalist René Aguigah.

Daniela Seel, 1974 in Frankfurt am Main geboren, ist Mitgründerin des Independent-Verlag "kookbooks – Labor für Poesie als Lebensform". Sie veröffentlicht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, im Deutschlandfunk und in diversen Analogien. Ihr erster, bei "kookbooks" verlegter Gedichtband "ich kann diese stelle nicht wiederfinden“ von 2011 wurde vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien ihre Lyriksammlung "Nach Eden" im Suhrkamp Verlag Berlin 2024. Seel ist Mitgründerin des Schriftsteller*innenverbandes PEN Berlin.

Die Jury des Kleist-Preises, die die Vertrauensperson auswählt und ihr potentielle Preisträger:innen vorschlägt, bestand in diesem Jahr aus sieben Mitgliedern: Andrea Bartl (Universität Bamberg), Florian Borchmeyer (Dramaturg und Kurator), Anne Fleig (Freie Universität Berlin), Johannes Franzen (Universität Siegen; Kritiker) Janika Gelinek (Literaturhaus Berlin), Claudia Kramatschek (Kritikerin) und Simone Schröder (Internationales Literaturfestival Berlin).

Die Verleihung soll am 23. November 2025 während einer Matinée im Deutschen Theater Berlin erfolgen.

(buchmarkt.de / chr)

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