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Komödie am Ku'damm: T. Schmidt-Ott wird Mitglied der Direktion
Thomas Schmidt-Ott © Peter Adamik
8. Juli 2025. Der Kulturmanager, Cellist und derzeitige Direktor des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO), Thomas Schmidt-Ott, wird ab September 2025 Mitglied der Direktion und der Künstlerischen Leitung der Komödie am Kurfürstendamm. Das gibt das Berliner Theater in einer Pressemitteilung bekannt.
Thomas Schmidt-Ott, der dem DSO nach der Corona-Pandemie zu einer Rekord-Auslastung verhalf, freut sich auf die Komödie, an der in dritter Generation "die Kunst der Unterhaltung mit Herz, Geist und Botschaft" gepflegt werde: "Dass ich in einem Team starte, in dem Leidenschaft, Familientradition und Professionalität Hand in Hand gehen und das als Kultur-David im Kampf gegen den Immobilien-Goliath sensationell obsiegte, macht den Start für mich ganz besonders", heißt es in der Pressemitteilung der Komödie am Kurfürstendamm.
Für Theaterleiter Martin Woelffer erweitert Schmidt-Ott das "Sichtfeld" der Komödie: "Thomas hatte viele Angebote – aus der ganzen Welt", zitiert ihn die Pressemitteilung. "Wir kennen uns schon lange. Man kann sagen: Wir sind Fans voneinander und schätzen uns sehr. Ich bewundere, was er bisher alles bewegt hat. Lange Zeit hat keiner von uns vermutet, dass wir jemals zusammenarbeiten würden, doch im Laufe der Zeit sind unsere gemeinsamen Gespräche so intensiv geworden, dass wir fanden: Wir sollten uns zusammentun."
Manager mit Rekordergebnis
Thomas Schmidt-Ott verlässt das Deutsche Symphonie-Orchester, das er von 2022 bis 2025 und von 1999 bis 2003 mit geprägt hat, auf eigenen Wunsch zum Ende der Spielzeit 2024/25.
Als DSO-Orchesterdirektor wirkte Schmidt-Ott in den 1990ern an der Seite des DSO-Ehrendirigenten Kent Nagano und danach in der Zusammenarbeit mit späteren DSO-Chefdirigenten wie Tugan Sokhiev und Ingo Metzmacher, an der Zukunft des Orchesters mit, heißt es in einer Meldung der Branchenplattform Backstage Classical. Seit seiner Rückkehr 2020 habe sich Schmidt-Ott zusammen mit Chefdirigent Robin Ticciati auf einen Relaunch des DSO-Konzertbetriebs fokussiert. Ihm sei es mit seinem Team gelungen, die Publikums-Auslastung nach der Corona-Pandemie durch innovative Konzertformate und ein breiteres Repertoire "wie nie zuvor in der Geschichte des Orchesters zu steigern".
(Komödie am Kurfürstendamm, Backstage Classical / eph)
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