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Österreichischer Kunstpreis 2025 für Theater im Bahnhof
29. August 2025. Der Österreichische Kunstpreis in der Sparte Darstellende Kunst geht 2025 an das Grazer Theater im Bahnhof, wie das Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) mitteilt.
Auf der Website heißt es zur Begründung: "Das Theater im Bahnhof" (TiB) begeistert seit über 30 Jahren mit lebendigen, klugen und gut erzählten Geschichten, die sich voller Energie, Mut und Entrüstung, manchmal mit Freude oder Zorn, aber immer mit Leidenschaft gesellschaftlich relevanten Themen und Inhalten widmen. Mit seinen dynamischen, theatralischen Formaten und vielfältigen Produktionen ist das TiB diesem Anspruch treu geblieben. Ungebrochene Fantasie und großer Gestaltungswille treiben das TiB weiterhin an, den Dialog mit seinem Publikum zu suchen. Dabei bleibt es stets dem Wesenskern des Theaters verpflichtet: dem uneingeschränkten, freien, szenischen Denken und dem kompromisslos offenen Spiel. Das Team des TiB arbeitet mit radikaler Liebe zum Theater und immer noch quicklebendiger Neugier auf dessen unerschöpfliche Formen und Möglichkeiten."
Die freie Theatergruppe Theater im Bahnhof (TiB) wurde 1989 von dem aus der Weststeiermark stammenden Geschichts- und Germanistikstudenten Eduard Hauswirth gegründet, der von 1990 bis 2005 Landesspielberater für außerberufliches Theater in der Steiermark war. Ed Hauswirth gehört weiterhin dem Leitungsteam des TiB an, gemeinsam mit Monika Klengel, Johanna Hierzegger und Helmut Köpping.
Die Träger des Österreichischen Kunstpreises 2025 in den anderen Sparten sind: Florian Pumhösl (Bildende Kunst), Philipp Fleischmann (Filmkunst), Kulturverein St. Ulrich im Greith (Kulturinitiativen), Robert F. Hammerstiel (Künstlerische Fotografie), Hanno Millesi (Literatur), Margarete Jahrmann (Medienkunst) und Franz Hautzinger (Musik). Die Preise sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert.
(bmwkms.at / chr)
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