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Preise der Hessischen Theatertage 2024 vergeben

Preisträger*innen und Juror*innen der Hessischen Theatertage 2024 mit Theaterleitung und Timon Gremmels, hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur © Jakob Boll

7. Juli 2024. Die Hessischen Theatertage 2024 sind in Gießen mit der Preisverleihung zu Ende gegangen. Den mit 3000 Euro dotierten Publikumspreis erhielt die freie Szeneproduktion "Werwolfkommandos" von Marie Schwesinger, Julia Just und Fabiola Eidloth aus Frankfurt.

Zwei weitere mit 3000 Euro dotierte Preise werden von einer Jury vergeben. Sie tragen die Namen "Zusammenspiel" und "Wagnis" und zeichnen eine Arbeit aus, "die in ihrer Gesamtleistung überzeugt hat, und eine weitere, die durch Besonderheit in Bezug auf Themenwahl, Herangehensweise oder künstlerische Umsetzung auf sich aufmerksam gemacht hat", wie die Presseaussendung des Stadttheaters Gießen mitteilt.

Den "Zusammenspiel"-Preis erhält der "Jedermann" (von Hugo von Hofmannsthal) in der Regie von Kieran Joel vom Staatstheater Darmstadt. Der "Wagnis"-Preis geht an die Stückentwicklung "Nach uns die Angst" (von von Redjep Hajder und Anton Svoboda), ein Projekt des Studiengangs Regie der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, in der Regie von Redjep Hajder.

Der Jury gehörten an: Amina Eisner (Schauspielerin, Autorin und Mitglied im Ensemble des Stadttheaters Gießen), Julia Gerstewitz (Wissenschaftlerin mit den Foschungsschwerpunkten Geschlechter-, Medien- und Kultursoziologie, Justus-von-Liebig-Universität Gießen), Helga Göbel (Vorsitzende des Vereins der Freunde des Theaters Gießen e.V.), Joana Tischkau (Künstlerin, Choreografin und Regisseurin), Conny Walter (Hörspiellektorin, Hörspielmacherin und Regieassistentin) und Calliope Watson (Studentin der Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt, Gründungs- und Vorstandsmitglied des Clara Schumann Orchesters Frankfurt).

Der von der langjährigen Gießener Stadttheater-Mitarbeiterin Edith Müller in Eigenregie vergebene, immaterielle Edith-Müller-Preis geht an "Nach uns die Angst" des Studienprojekts Regie der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt in der Regie von Redjep Hajder.

(Stadttheater Gießen / chr)

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