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Preise des Bundesverbands Theaterpädagogik für Theater mit Geflüchteten

Heim-Weh und Pass.Worte

9. Mai 2017. Der Bundesverband Theaterpädagogik hat am 4. Mai 2017 in Berlin erstmals Preise an Theaterprojekte mit Geflüchteten verliehen. Das gibt er selbst per Presseaussendung bekannt.

Preisträger

Ausgezeichnet wurden mit ersten Preisen (je 1.500 Euro)

Cammerspiele Leipzig: "Reisegruppe heim-weh!"
(Eine performative Stadtrundfahrt von und mit Asylsuchenden in Leipzig)

Lok.Stoff Stuttgart: "Pass.Worte."
(Ein Stück über Vertreibung, Flucht und Exil)

Einen zweiten Preis (1000 Euro) erhielt:

Kulturverein Art-Q, Frankfurt: Hänsel, Gretel, Du und ich
(Eine Oper auf der Flucht)

Jury, Manifest und Preisgelder

Die Jury bestand aus Ufuk Güldü und Raimund Finke von Vorstand und Geschäftsführung des Bundesverbandes Theaterpädagogik, den beiden Praktiker*innen in der Theaterarbeit mit Geflüchteten Jaya Härtlein und Lutz Pickardt sowie Dr. Stefan Neubacher und Kai Jahns als Vertreter des Kulturamts der Stadt Eberswalde, Ausrichter der Bundestagung 2016 zum Theater mit Geflüchteten.

Die Preisgelder wurden der Presseaussendung zufolge gestiftet von der Türkisch-Deutschen Unternehmervereinigung Berlin-Brandenburg. Für eine Auszeichnung in Frage kamen "Projekte, in denen es in besonderer Weise gelungen ist, eine aktive Mitwirkung und die Auseinandersetzung der Geflüchteten mit der eigenen und der Kultur des Aufnahmelandes zu realisieren".

Im Rahmen der Preisverleihung präsentierte der Bundesverband Theaterpädagogik außerdem ein Theaterpädagogisches Manifest "zu den notwendigen und wünschenswerten Rahmenbedingungen der theaterpädagogischen Arbeit".

(Bundesverband Theaterpädagogik / sd)

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