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Proteste gegen Sparauflagen in Dresden und Berlin

5. November 2024. Das Bündnis #WOD – Weltoffenes Dresden, in dem 15 Kulturinstitutionen zusammengeschlossen sind, protestiert unter dem Motto #KulturIstZukunft gegen die angekündigten drastischen Kürzungen im Kulturhaushalt der sächsischen Landeshauptstadt.

"Die einschneidenden Budgetkürzungen für Kultureinrichtungen würden nicht nur städtische Institutionen, sondern auch Akteure in freier Trägerschaft, d. h. Vereine und gemeinnützige Organisationen, sowie auch Kultureinrichtungen in freier Trägerschaft vor existentiell bedrohliche Einschränkungen stellen, vielleicht sogar vor das Ende ihrer bisherigen Tätigkeit", heißt es in der Presseaussendung des Bündnis.

An der Kampagne beteiligt sind: Stiftung Deutsches Hygiene-Museum, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Staatsschauspiel Dresden, Semperoper Dresden, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, das Erich Kästner Haus für Literatur e. V., Stadtmuseum Dresden, AuditivVokal Dresden, Kunsthaus Dresden, Palucca Hochschule für Tanz Dresden, Wir gestalten Dresden, Stiftung Frauenkirche Dresden, Verkehrsmuseum Dresden, Staatsoperette Dresden, Technische Sammlungen Dresden. Das Bündnis #WOD – Weltoffenes Dresden besteht seit 2014.

In Berlin ist für den 13. November 2024 eine Protest-Demonstration gegen einschneidende Sparmaßnahmen des CDU-SPD-Senats angekündigt. Vor dem Abgeordnetenhaus werden sich unter dem Titel #BerlinIstKultur diverse Theater und andere Kulturinstitutionen der Stadt versammeln. Eine vom Deutschen Bühnenverein gegen die Berliner Sparpläne initiierte Online-Petition liegt aktuell bei 88.500 Unterzeichner:innen.

(weltoffenesdresden.de / berlinistkultur.de / chr)

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