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Publikumspreis beim Festival "radikal jung" vergeben

Publikumspreisgewinner: die Produktion "Rachel und ich" von Lulu Obermayer mit Rachel Troy © Julian Baumann

4. Mai 2025. Die Produktion "Rachel und ich" von Lulu Obermayer mit Rachel Troy gewinnt den mit 4.000 Euro dotierten Publikumspreis des Nachwuchsregie-Festivals "radikal jung" am Münchner Volkstheater. Die Arbeit entstand am HochX Theater und Live Art München e.V. in Koproduktion mit den Berliner Sophiensælen und dem Theater Rampe Stuttgart.

"Die Performance 'Rachel und ich' erkundet die Zwischenräume von Bewusstsein, Zeit und Sprache, die das Verständnis von Geschichte und Identität prägen. Durch Rituale und symbolische Elemente wird ihre Beziehung szenisch inszeniert, um eine Reflexion über Empathie, Erinnerung und das Nachwirken der Geschichte anzuregen. Das Theater wird so zu einer lebendigen Praxis der Erinnerungskultur – einem Ort, an dem persönliche und politische Dimensionen aufeinandertreffen und eine intensive Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart erfahrbar wird", heißt es in der Programm-Beschreibung des Münchner Volkstheaters.

Zum diesjährigen 20. "radikal jung"-Festival waren 14 Produktionen aus weiten Teilen des deutschsprachigen Theaterraums eingeladen.

Die im letzten Jahr mit dem Publikumspreis prämierte Magdeburger Kim de L'Horizon-Inszenierung "Blutbuch" von Jan Friedrich lief in diesem Jahr beim Berliner Theatertreffen.

(Münchner Volkstheater / chr)

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