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Ruhrpreis an Schauspielerin Maria Neumann

Maria Neumann in "Momo" am Theater an der Ruhr © F. Götzen

2. Dezember 2024. Der Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim an der Ruhr geht in diesem Jahr an den Chemiker Frank Neese und an die Schauspielerin Maria Neumann. Das teilt das Theater an der Ruhr mit, dessen Ensemble Neumann seit 1986 angehört. Die gebürtige Heidelbergerin absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Nach einem ersten Engagement 1983 am Ballhof Hannover war sie von 1984 bis 1986 am Essener Schauspiel tätig, bevor sie nach Mülheim kam.

"Maria Neumann besitzt die Gabe von einer in die andere Rolle zu springen und bei jedem Wechsel die Figuren noch stärker und klarer werden zu lassen. Sie besticht durch die hohe Konzentration ihres Spiels und die starke physische Präsenz der von ihr verkörperten Figuren" heißt es in der Jurybegründung.

Der Jury gehören als "Externe" Rainer Komers (Ruhrpreisträger 2006) für den Bereich Film, Dr. Jörg Schmitz für den Bereich Geisteswissenschaften, Eberhard Ross (Ruhrpreisträger 2013) für den Bereich Bildende Kunst, Peter Eisold (Ruhrpreisträger 2016) für den Bereich Musik, Dr. Corinna Schlicht für den Bereich Literatur, Sven Schlötcke (Ruhrpreisträger 1988: Theater an der Ruhr) für den Bereich Theat und Prof. Dr. Ferdi Schüth (Ruhrpreisträger 2010) für den Bereich Naturwissenschaften an, außerdem aus Politik und Verwaltung Regina Rebbelmund aus dem Kulturausschuss der Stadt Mülheim sowie Kulturdezernentin Dr. Daniela Grobe und als Vertreter des Sponsors Martin Weck. 

Der mit 3000 Euro pro Preisträger*in dotierte Preis wird seit 1962 jährlich vergeben und von der Sparkasse Mülheim an der Ruhr gesponsert.

(Theater an der Ruhr / Stadt Mülheim a.d. Ruhr / sd)

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