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Sanierung der Komischen Oper Berlin geht weiter
Berlins Komische Oper in der Behrenstraße, hier im Jahr 2008 © Jensens via Wikimedia Commons
17 Januar 2025. Die Sanierung der Komischen Oper Berlin geht, anders als noch im November 2024 befürchtet, ohne Unterbrechung weiter. Das berichten der Tagesspiegel und Deutschlandfunk Kultur.
Die für die Bauarbeiten unmittelbar nötigen zehn Millionen Euro würden im aktuellen Berliner Haushalt entsperrt, berichtet der Tagesspiegel. Zudem sei es gelungen, eine alternative Finanzierungsmöglichkeit zu finden, meldet Deutschlandfunk Kultur.
Den Plänen zu einer alternativen Finanzierung, die das Opernhaus vorgelegt hatte, hatte der Regierende Bürgermeister Berlins Kai Wegner bereits im Dezember 2024 zugestimmt. Laut den im November vorgestellten Kulturkürzungen hätte das Opernhaus andernfalls mit zwei Jahren Baustopp rechnen müssen, was Folgekosten nach sich gezogen hätte.
Geplant sei nun, für die Jahre 2025 und 2026 Eigenmittel der Opernstiftung zu nutzen und dafür das Grundstück des Verwaltungsgebäudes auf der Straße Unter den Linden zu beleihen, heißt es beim Tagesspiegel. Nach der Sanierung ziehe die Verwaltung mit ins Stammhaus auf der Behrenstraße, so dass das beliehene Grundstück dann verkauft werden könne. Für die Jahre 2027 und 2028 wiederum stelle der Senat jeweils 20 Millionen Euro pro Jahr für die Sanierung bereit.
Aufgrund der Sanierung spielt das Ensemble der Oper derzeit im Schillertheater.
(Tagesspiegel, Deutschlandfunk Kultur / eph)
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