meldung
Schauspieler Karlheinz Böhm gestorben
Mit kaiserlichem Charme
30. Mai 2014. Der Schauspieler Karlheinz Böhm ist im Alter von 86 Jahren gestorben, das berichtet unter anderem Spiegel online. Böhm, Sohn des Dirigenten Karl Böhm und der Sopranistin Thea Linhard, studierte nach dem Abitur zunächst ein Semester lang Philosophie, Anglistik und Germanistik an der Grazer Universität, danach ein Semester Kunstgeschichte an der Universität Rom. 1948 wurde er in Wien Regieassistent bei dem Filmregisseur Karl Hartl. Schauspielunterricht erhielt er ab 1949 an der Schauspielschule des Burgtheaters, wo er auch sein erstes Engagement bekam.
Von 1948 bis 1976 arbeitete er als Schauspieler, spielte in etwa 45 Kinofilmen und auch am Theater. Bekannt wurde er in den Fünfziger Jahren durch die "Sissi"-Trilogie. Nach einer Kenia-Reise 1976, die ihn mit der Armut in Afrika konfrontierte, gründete er in den Jahren darauf die Hilfsorganisation "Menschen für Menschen", die in zehn Regionen Äthiopiens langfristig angelegte Hilfsprojekte organisiert und unterstützt. Böhm starb nach langer Krankheit in seinem Wohnort bei Salzburg.
(spon / sik)
mehr meldungen
meldungen >
- 20. April 2026 Kleist-Preis an Thomas Melle
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
neueste kommentare >
-
Moskitos, Karlsruhe Kritiker gesucht
-
Süßer Vogel Jugend, Frankfurt Schauspielarrangement
-
Nach dem Leben, Nürnberg Ein Highlight
-
Deutsche Märchen, Leipzig Erfolgssträhne
-
Hermann Nitsch Danke
-
Deutsche Märchen, Leipzig Doppelerfolg
-
Thyra Uhde Tiefstes Mitgefühl
-
Wokey Wokey, München Virtiosität schlägt Inhalt
-
Frauenliebe und - sterben, Hamburg Leichte Irritation
-
Nach dem Leben, Nürnberg Empfehlung


Das ist ein Wahnsinn, den wir nicht einfach hinnehmen dürfen!
(Karlheinz Böhm, Frankfurter Allgemeine, GESELLSCHAFT)