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Schauspielerin Lilly Forgách gestorben
10. Dezember 2024. Die Schauspielerin Lilly Forgách ist am Sonntag im Alter von 58 Jahren gestorben. Das gibt ihre Familie auf Facebook bekannt.
Ihre Angehörigen schreiben in dem Post: "Leider müssen wir euch auf diesem Weg mitteilen, dass Lilly gestern verstorben ist. Nachdem sie im März ein geplatztes Aneurysma im Kopf wie durch ein Wunder überlebt hat, musste sie sich im September einer zweiten OP unterziehen. Zwei Tage später erlitt sie einen Hirnschlag.“ Forgách habe in der Folge zwölf Wochen lang im Koma gelegen, die letzten drei davon auf der Palliativstation. "Am 8. Dezember ist sie morgens friedlich eingeschlafen."
Forgách, 1966 in Regensburg geboren, absolvierte ihre Ausbildung an der Münchner Zerboni Schauspielschule. In München hatte sie in der Folge unter anderem Engagements am Residenztheater, am Prinzregententheater und am Volkstheater, außerdem an den Stadttheatern von Regensburg, Nürnberg und Klagenfurt. Seit 1999 gehörte sie dem Ensemble des Metropol Theater München an. Hier spielte sie die Hauptrollen in "Portia Coughlan", "Das Ballhaus", "Clockwork Orange", "Nach der Hochzeit" sowie im Musikstück "Die Furien".
Größere Bekanntheit erlangte Forgách mit Rollen in Filmen und Serien wie "Himmel, Herrgott, Sakrament" (Regie: Franz Xaver Bogner), "Servus Euer Ehren" (Regie: Katharina Woll) oder "Watzmann ermittelt". Darüber hinaus war sie in Filmen wie "Die reichen Leichen" (Regie: Dominik Graf), "Eine unerhörte Frau" (Regie: Hans Steinbichler), "Nichts zu verlieren" (Regie: Wolfgang Murnberger), "Rufmord" (Regie: Viviane Andereggen), "Polizeiruf 110 – Frau Schrödingers Katze" (Regie: Oliver Haffner) sowie in "Eine Liebe später" (Regie: Michaela Kezele) zu sehen. Außerdem wirkte Forgách in den Kinofilmen "Mein Ende.Dein Anfang" von Marika Minoguchi und in "Ich liebe alles was ich an Dir hasse" von Nadine Keil mit.
(miwo)
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