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Schauspielsparte soll ans Theater Erfurt zurückkehren
19. September 2025. Das Theater Erfurt soll künftig wieder eine eigene Schauspielsparte bekommen. Das hat der Stadtrat nach Informationen des MDR am Mittwochabend beschlossen.
Eingerichteet werden soll die neue Sparte am Theater Erfurt zwischen 2030 und 2035; allerdings erhalte das Theater Erfurt "für die Realisierung nicht mehr Geld und muss sich daher umstrukturieren", so der MDR. Noch in diesem Jahr sollen zudem neue Leitungen für das Theater gefunden werden, heißt es in dem MDR-Bericht weiter.
Aktuell laufen in Erfurt Musiktheater und Konzerte. Die Erfurter Schauspielsparte war 2003 abgewickelt worden. "Ursprünglich war angedacht, in Sachen Schauspiel mit dem Deutschen Nationaltheater in Weimar zusammenzuarbeiten. Dazu kam es jedoch nie", so der MDR.
(mdr.de / chr)
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Anm. Redaktion: Eine Information zur offenen Finanzierungsfrage der Spartenerweiterung ist nachträglich eingefügt word.
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vielen Dank für die Berichterstattung. Es ist jedoch wichtig, dass die Gründe für die lange Realisierungszeit vollständig wiedergegeben werden:
„Nach bisherigen Prognosen des zuständigen Beigeordneten Steffen Linnert ist mit der neuen Schauspiel-Sparte am Theater zwischen 2030 und 2035 zu rechnen. Der Grund für die lange Umbauzeit liegt auch in der Finanzierung: Das Theater Erfurt erhält für die Realisierung keine zusätzlichen Mittel und muss sich daher intern umstrukturieren.“
Dazu drei Anmerkungen:
1. Die Finanzierung ist vom Träger nicht geklärt und wird an die neue Leitung delegiert.
2. Unter diesen Umständen stellt sich die Frage, wer die Künstlerische Leitung übernehmen soll – und noch schwieriger: welcher Kaufmännische Geschäftsführer sich auf eine solche Ausgangslage einlässt.
3. Schon im Sommer dieses Jahres ist das Bewerbungsverfahren um eine Verwaltungsleitung für die Oper kläglich gescheitert – mangels Bewerber.
Ohne eine klare Finanzierungsperspektive und verlässliche Rahmenbedingungen bleibt die geplante Schauspiel-Sparte ein Projekt mit hohem Risiko – sowohl für die künstlerische als auch für die kaufmännische Leitung.
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(Anm. Redaktion. Vielen Dank für den Hinweis, wir haben die Information zur offenen Finanzierungsfrage nachgetragen.)