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"Theater heute" verkauft
Weiterhin eine herausragende Rolle spielen
2. September 2021. "Der Theaterverlag" mit Sitz in Berlin ist gestern an die dfv Mediengruppe in Frankfurt am Main verkauft worden. Das teilt das Verlagshaus in einer Presseaussendung mit.
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin Verlag GmbH mit seinen fünf Publikationen ("Theater heute", "Opernwelt", "tanz", "Bühnentechnische Rundschau" und das Onlinemedium "Das TheaterMagazin") entstand in seiner jetzigen Form Mitte der 1990er Jahre. Keimzelle des Unternehmens war die Zeitschrift "Theater heute", 1960 gegründet von Erhard Friedrich und Henning Rischbieter als westdeutsches Gegenstück zum Periodikum "Theater der Zeit", das seit 1946 ursprünglich als Theaterzeitschrift der SBZ / DDR im Ostberliner Verlag Bruno Henschel & Sohn (später Henschelverlag Kunst und Gesellschaft) erschien.
Ab 2012 war der Theaterkritiker und Autor Michael Merschmeier (67) Eigentümer des Theaterverlages, den er von der Klett AG erworben hatte. Zuvor war Merschmeier seit 1981 als Redakteur und seit 1995 als verlegerischer Geschäftsführer für das Unternehmen tätig.
Neue Geschäftsführer
Weiter heißt es in der Presseaussendung: "Neue Eigentümer werden Torsten Kutschke sowie die dfv Mediengruppe als Hauptgesellschafter. Kutschke, gleichzeitig Gesamtverlagsleiter der juristischen Medien und der Technischen Fachzeitschriften im Frankfurter Verlag, ... wird als geschäftsführender Gesellschafter den Theaterverlag leiten. Sönke Reimers, einer der beiden Sprecher der Geschäftsführung der dfv Mediengruppe, wird weiterer Geschäftsführer der Gesellschaft. Die Übernahme erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2021."
Von der dfv Mediengruppe herausgegeben werden laut Presseaussendung mehr als 80 Fachtitel, darunter Fachbücher für elf Wirtschaftsbereiche. Zum Erwerb des Theaterverlags heißt es: „Mit dem Engagement erweitert der Fachverlag sein inhaltliches Spektrum um einen Bereich mit besonderer Bedeutung für das Gelingen von Bildung und Gesellschaft." Torsten Kutschke und Sönke Reimers seien als neue Geschäftsführer davon überzeugt, "dass die Darstellenden Künste auch in Zukunft die Kultur im deutschsprachigen Raum entscheidend mitprägen werden, und dass die Zeitschriften von 'Der Theaterverlag' dabei weiterhin eine herausragende Rolle spielen." Auch deshalb würden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernommen, der Verlag bleibe in Berlin.
(dfv Mediengruppe / wikipedia / jnm)
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