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Theater in Meck-Pomm starten Volksinitiative + erwägen Klage
Unterlassungs-Klage
Mecklenburg-Vorpommern, 3. Dezember 2011. Die Theater in Mecklenburg-Vorpommern machen Front gegen die Landesregierung. Sie sammeln Unterschriften für eine Volksinitiative und erwägen, das Kultusministerium zu verklagen. Das bestätigte Klaus Möbius, Chef des zum Theater Vorpommern gehörenden Theater Putbus auf Rügen, in einem Interview mit der Ostseezeitung:
"Die Klage wegen Untätigkeit empfahl der Aufsichtsrat den Gesellschaftern der Theater Vorpommern GmbH – weil seit Dezember 2010 eine Vereinbarung für eine Unternehmergesellschaft zwischen der GmbH und dem Landestheater Anklam vorliegt, die vom Kultusministerium geprüft und bestätigt werden müsste, was jenes jedoch unterließ. Und das, obwohl es eine gleich lautende Vereinbarung zwischen den Bühnen in Rostock und Parchim genehmigte. Dadurch entgehen uns jeden Monat 15 000 Euro."
Knapp 4.000 der benötigten 15.000 Stimmen wurden bereits gesammelt. Mit der Volksinitiative soll erreicht werden, dass sich der Landtag wieder mit der Theaterförderung und der Festschreibung der Mittel beschäftigt. Die ersten Unterschriftenlisten sollen bei einer Demonstration vor dem Schweriner Landtag am 16. Dezember übergeben werden.
(geka)
Mehr zur Theaterkrise im Nordosten finden Sie im nachtkritik.de-Lexikon.
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