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Volkstheater Rostock startet Petition gegen Spartenschließung
Wer kämpft, kann verlieren ...
20. Februar 2016. Das Volkstheater Rostock ruft auf seiner Homepage zur Unterzeichnung einer Petition auf. Darin wird die Rostocker Bürgerschaft gebeten, den Beschluss Bürgermeister Mehlings zurückzunehmen, nach dem das Vierspartenhaus zukünftig nur noch die Oper beherbergen soll.
Pläne um die Streichungen von Sparten haben das Rostocker Theater in den letzten Monaten nicht zur Ruhe kommen lassen. Erst am vergangenen Dienstag war bekannt geworden, dass Oberbürgermeister Mehling den Vertrag des Intendanten Sewan Latchinian aufheben möchte. Dieser hatte sich beharrlich für eine Erhaltung möglichst vieler Sparten des Theaters eingesetzt.
In der Begründung für die Petition heißt es, ein Spartenabbau bedeute "Kündigungen, zerstörte Lebenspläne und vor allem unwiederbringlichen Kulturverlust für Rostock und Umgebung".
(miwo)
Was bisher in der Causa Volkstheater geschah, ist in der Chronik der Ereignisse nachzulesen.
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Unterschreibt -unterschreibt -unterschreibt. Keineswegs ist es, wie der hier schon mehrfach unverschämt auftauchenden Zensor weismachen will. Natürlich ist Bürgerwillen nicht wirkungslos. Im Gegenteil! Aber es müssen Tausende Unterschriften sein - wie 2000, als schon einmal Sparten geschlossen werden sollten und 68.000 Unterschriften gesammelt wurden.
Also, weitermachen! Nicht aufgeben! Es ist unser Theater - nicht das von Brodkorb, Methling oder des Intendanten.
UNTERSCHREIBT! Seid laut!
Mea culpa, Herr Intendant. Sie wollen wir behalten.