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Wiesbaden: Geschäftsführer Holger von Berg geht

1. April 2025. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden endete gestern vereinbarungsgemäß die Zuweisung von Holger von Berg. Damit ist auch seine Tätigkeit als Geschäftsführender Direktor am Fünf-Sparten-Haus beendet, teilte das Theater auf Nachfrage von nachtkritik.de mit.

Zwischen der Intendanz und der Geschäftsführung am Hessischen Staatstheater war es in den letzten Jahren zu Konflikten gekommen. Die Finanzlage war angespannt, was schon 2023 den Spielbetrieb bedrohte. Im Januar 2024 beendete der Intendant Uwe-Eric Laufenberg vorzeitig seine Tätigkeit, im Juni 2024 bescheinigte eine externe Wirtschaftsprüfung dem Theater eine "dysfunktionale Gesamtsteuerung in der Leitung und dem Gesamtbudget".

Nach dem Intendanz-Neustart von Dorothea Hartmann und Beate Heine zur Spielzeit 2024/25 wird in Wiesbaden auch der Posten des Geschäftsführers neu besetzt.

(Hessisches Staatstheater Wiesbaden / eph)

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Kommentare  
Wiesbadens Geschäftsführer: Endlich!
Endlich!
Das wurde wirklich Zeit !

Die Hoffnung auf eine bessere Lösung in der Zukunft is berechtigt.
Wiesbadens Geschäftsführer: Vermeintliche Finanzlage
Ich muss es hier als Teil des ehemaligen künstlerischen Leitungsteams des Staatstheaters Wiesbaden leider bis zum Überdruss wiederholen: Die vermeintlich angespannte Finanzlage war erst einmal eine Behauptung, deren Nachprüfbarkeit bis heute nicht gegeben scheint. Die festgestellte "dysfunktionale Gesamtsteuerung" beinhaltete ja gerade, dass die Haushalte verwaltungsseitig nicht richtig aufgestellt waren. Intendanz und Spartenleitungen haben immer darauf verwiesen, dass die Etats eingehalten und das Einnahmesoll erfüllt bzw. übererfüllt wurde. Die Rede von der "angespannten Finanzlage" schien einem System zu folgen, dessen Zweck ich bis heute nicht wirklich durchschaut habe, wenn nicht doch pures Machtgebaren dahinter gestanden haben sollte.
Wiesbadens Geschäftsführer: Wirklich?
Aprilscherz?
Wiesbadens Geschäftsführer: Nicht viel geschenkt
Sehr geehrter Herr Behrens, bitte entschuldigen Sie den Einwurf: Zumindest im letzten Punkt scheinen sich die beiden Herren von außen betrachtet nicht viel geschenkt zu haben.
Wiesbadenes Geschäftsführer: Nur die halbe Wahrheit
Jeder der von Außen drauf schaut, kann nur höchstens die halbe Wahrheit sehen. (...)

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(Anm. Redaktion. Bitte, liebe Wiesbadener, sehen Sie uns nach, dass wir Interna nicht veröffentlichen können.)
Wiesbadenes Geschäftsführer: Zeit für Transformation
Dann ist ja jetzt endlich der Zeitpunkt gekommen, die Erkenntnisse und Empfehlungen des externen Wirtschaftsprüfungsunternehmens umzusetzen. Das wunderschöne Wiesbadener Theater hat einen enormen Transformationsbedarf, und das eben auch im Bereich Organisation und Verwaltung. Hoffen wir, dass eine dafür geeignete Person (oder ein Team!?) gefunden wird.
Wiesbadens Geschäftsführer: Foren
Herr Albrecht irrt. Reiter und Namen nennen, bitte. Geht es in diesem Falle auch um Kompetenz und vielleicht Inkompetenz? Oder kann man das, auch im Verhältnis zur herrschenden Politik auf Nachtkritik einfach nicht diskutieren? Wenn das so ist, welche Foren gib in unserem Land denn noch, um wesentliche Fragen der Kulturpolitik zu besprechen?

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(Anm. Redaktion. Tatsächlich gehört es zu den Kommentarregeln auf nachtkritik.de, dass unüberprüfbare Tatsachenbehauptungen zu Personalbelangen hier nicht vorgebracht werden können.)
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