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Winfried Glatzeder zieht ins Dschungel-Camp
Auf den Dschungel gekommen
10. Januar 2013. Jetzt ist es offiziell: Der Film- und Theaterschauspieler Winfried Glatzeder geht tatsächlich ins Dschungel-Camp. Die Gerüchte kursierten schon kurz vor Weihnachten, heute hat RTL bestätigt, dass der Schauspieler zu den acht Kandidaten gehört, die am 17. Januar in den australischen Dschungel ziehen. Er wird dort unter anderem in Gesellschaft von Moderator Jochen Bendel, Sängerin Gabby de Almeida Rinne, dem Model Larissa Marolt, dem Sänger Michael Wendler sein.
Glatzeder, am 26. April 1945 in Zoppot geboren, studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg. Den Durchbruch schaffte er 1973 an der Seite von Angelica Domröse in der Defa-Verfilmung von "Die Legende von Paul und Paula". In den 1970er Jahren war er auch an der von Benno Besson geleiteten Volksbühne in Berlin an wichtigen Inszenierungen beteiligt, etwa in der Uraufführung von Heiner Müllers "Die Bauern". 2008 stand er in Potsdam in Eduardo de Filippos "Filumena" erneut gemeinsam mit Angelica Domröse auf der Bühne.
(sik)
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Verdammter Materialismus.
Aber man sollte einen Schauspieler nicht dafür verdammen, dass er seinem Beruf nachgeht. Auch Herr Glatzeder wird seine Miete zahlen müssen, und wenn andere Angebote nicht da sind (was ich jammerschade finde), soll er dann auf dem "Paul-Sockel" für ALG 2 stehen bleiben?
Ich wünsche niemandem, der sich hier ereifert, dass er mal vor solch einer Entscheidung steht.
Außerdem denke ich, dass dieses Format kaum halb so wichtig ist, wie es hier teilweise genommen wird und dass Herr Glatzeder cool genug ist, um sich nicht zum Affen zu machen.
Für RTL scheint das auch ein genialer Schachzug zu sein, ganz neue Zielgruppen erschlossen ... :-(
Ich verdamme den nicht, trotzdem hab den Glatzeder mal für einen ernstzunehmenden Menschen gehalten, aber wer sich für diesen Sch... hergibt Dafür ist auch Geld kein (Nie) Grund!
Aber die Kommentare hier sind recht befremdlich. Das ist ja hier eine illustre, abgehobene Leserschaft.
Da fragt man sich fast, ob sie im Theater genauso ignorant und unwissend sitzt wie sie sich hier über eine ausgesprochen gelungene Unterhaltungssendung ausläßt.
Das Spannendste war wohl die Anziehung bzw. Abstoßung zwischen der 21jährigen Larissa und dem 69jährigen Glatzeder. Das war wirklich interessant, deswegen habe ich es mir auch mehrmals angesehen und dies hielt ich nicht für Theater.
Ich muss alle diese Fernsehformate nur dann in einen Topf werfen wenn ich vollkommen ignorant, oder unwissend bin.
Wie Roger Willhemsen in der Süddeutschen Zeitung richtig bemerkt, ist das Dschungelcamp ein Format, dass sich über das eigene Treiben permanent selber lustig macht, die Mechanismen, den eigenen Wekzeugkasten offen vor uns Zusehern ausbreitet. Es ist das innovativste Format was im deutschen Fernsehen geboten wird.
Und wenn man die immer respektvollere, bis begeisterte Berichterstatung im Feuilleton über das Dschungelcamp verfolgt hat ist das nun auch keine neue Erkenntnis .