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Fabian Hinrichs erhält Wildgruber-Preis 2014
Künstler mit Hinterland
Hamburg, 27. Januar 2014. Der Schauspieler Fabian Hinrichs erhält den mit 10.000 Euro dotierten Ulrich-Wildgruber-Preis 2014. Der Preis fördert "eigenwillige Begabungen", die "auf besondere Weise in den Medien Film und Theater auf sich aufmerksam gemacht haben".
Künstler mit Hinterland
Hamburg, 27. Januar 2014. Der Schauspieler Fabian Hinrichs erhält den mit 10.000 Euro dotierten Ulrich-Wildgruber-Preis 2014. Der Preis fördert "eigenwillige Begabungen", die "auf besondere Weise in den Medien Film und Theater auf sich aufmerksam gemacht haben".
Fabian Hinrichs (Mitte) mit Thomas Klischan vom Preissponsor Nordmetall (links) und St-Pauli-Theaterintendant Ulrich Waller © Jürgen JosstAuf der gestrigen Preisverleihung im Hamburger St. Pauli Theater habe Hinrichs ein Peter-Handke-Gedicht vorgetragen und für ein "stärkeres deutsches Kino" plädiert, wie das Hamburger Abendblatt berichtet. In seiner Laudatio würdigte Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele, den Schauspieler als einen "Künstler 'mit Hinterland', der sich für vieles jenseits des Theaters interessiere". Er "produziert eine reale Begegnung mit dem Publikum, ohne dass die Kommunion des Spiels an Geheimnis, Dignität und Charme verliert", zitiert das Hamburger Abendblatt Oberender.
Fabian Hinrichs, 1974 in Hamburg geboren, ist einer der herausragenden jüngeren Film- und Theaterschauspieler. Regelmäßig tritt er an der Berliner Volksbühne bei René Pollesch auf, zuletzt in der Solo-Arbeit mit Chor Kill Your Darlings! Streets of Berladelphia, die zum Theatertreffen 2012 eingeladen wurde, wo Hinrichs den Alfred-Kerr-Darstellerpreis gewann. Mit seinem eigenen Projekt Die Zeit schlägt dich tot trat er 2012 beim Festival "Foreign Affairs" der Berliner Festpiele auf. Demnächst wird man Hinrichs als Tatort-Kommissar in Franken im Team mit Dagmar Manzel sehen.
Die Ulrich-Wildgruber-Preisträger der letzten Jahre waren Maren Eggert (2007), Alexander Scheer (2008), Sandra Hüller (2009), Katharina Schüttler (2010), André Szymanski (2011), Caroline Peters (2012) und Brigitte Hobmeier (2013).
(chr)
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