meldung
Höhere Landesförderung für Theater in NRW
Von fünf auf zehn Prozent
31. Mai 2018. Nordrhein-Westfalen hebt seine Landesförderung für die kommunalen Theater bis zum Jahr 2022 um 20 Millionen Euro auf 40 Millionen Euro an. Das meldet u.a. die Westfälische Rundschau. Darüber hinaus habe die Kulturministerin der schwarz-gelben Landesregierung Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) am Mittwoch eine zusätzliche Förderung von zehn Millionen Euro für die "Profilbildung" von Theatern und Orchestern angekündigt, mit der "ungewöhnliche und mitunter kostspielige Projekte vielerorts möglich werden" könnten.
Von fünf auf zehn Prozent
31. Mai 2018. Nordrhein-Westfalen hebt seine Landesförderung für die kommunalen Theater bis zum Jahr 2022 um 20 Millionen Euro auf 40 Millionen Euro an. Das meldet u.a. die Westfälische Rundschau. Darüber hinaus habe die Kulturministerin der schwarz-gelben Landesregierung Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) am Mittwoch eine zusätzliche Förderung von zehn Millionen Euro für die "Profilbildung" von Theatern und Orchestern angekündigt, mit der "ungewöhnliche und mitunter kostspielige Projekte vielerorts möglich werden" könnten.
Am stärksten sollen die Bühnen Köln und das dortige Gürzenich-Orchester profitieren, die 2,8 Millionen Euro zusätzlich erhalten sollen, bisher aber auch vergleichsweise wenig Landesunterstützung erhalten haben. In Dortmund und Bochum verdoppelt sich die Landesfördersumme, Theater und Philharmonie Essen bekommen fast 150 Prozent mehr, das Theater Hagen 74 Prozent mehr.
Im Vergleich der Bundesländer ist der Landesanteil der Theater- und Orchesterfinanzierung in NRW trotzdem niedrig, er beträgt nach den Erhöhungen zehn Prozent, in Niedersachsen hingegen 40, in Baden-Württemberg 31 und in Bayern 25 Prozent. Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen strebt der Westfälischen Rundschau zufolge langfristig eine weitere Erhöhung des Landesanteils auf 20 Prozent an, mahnt zugleich bei den Städten an, nicht im Gegenzug die eigene Unterstützung herunterzufahren.
Über die Einrichtung von Staatstheatern werde in NRW nicht nachgedacht, so Pfeiffer-Poensgen: Solche Kulturstätten seien geeignet für "feudal geprägte Regionen", nicht aber für eine "bürgerlich-republikanische und kommunale Kulturlandschaft" wie die an Rhein und Ruhr.
(Westfälische Rundschau / sd)
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