Karin Beier spart in Köln

Reißleine

Köln, 26. September 2011. Gerade musste sich Intendant Uwe-Eric Laufenberg für ein Millionen-Defizit seiner Oper rechtfertigen, jetzt wird die Luft auch fürs Schauspielhaus in Köln knapp, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Denn die Rücklagen, noch in der Zeit der Generalintendanz gebildet, seien aufgezehrt. Anders als Laufenberg zieht Schauspielchefin Karin Beier jetzt die Reißleine: Um das Risiko eines Defizits auszuschließen, streicht sie ihre für den 22. Dezember terminierte Premiere von Gorkis "Die Letzten". Und das, obwohl ihr der Oberbürgermeister, wie sie betont, zugesichert habe, in ihren letzten beiden Spielzeiten über das bisherige Budget verfügen zu können.

(FAZ / geka)

Undotierter Candide-Preis an Peter Handke

Preis ohne Preisgeld

22. September 2011. Am 30. Oktober soll der österreichische Schriftsteller Peter Handke in Minden mit dem Candide-Preis ausgezeichnet werden - der eigentlich mit 15.000 Euro dotiert ist. Alleinstifter des Preisgelds ist seit diesem Jahr die Firma Kolbus, die Buchbindemaschinen produziert.

Mehr Geld für NRW-Theater

4,5 Millionen mehr

17. September 2011. Das Land NRW will Kommunen mit ihren Theatern und Orchestern stärker unterstützen. Das schreibt die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post in ihrer heutigen Ausgabe. Die kommunalen Schauspiel- und Orchesterhäuser in NRW würden in diesem Jahr als zusätzliche Förderung insgesamt 4,5 Millionen Euro erhalten, zitiert das Blatt aus einer Mitteilung des Düsseldorfer Kulturministeriums.

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