Betriebsrat des Theaters Schwerin prangert Versagen der Kulturpolitik an

Abstrafung in Form einer Insolvenz?

27. März 2011. Angesichts der drohenden, politisch verordeten Insolvenz des Theaters hat der Betriebsrat des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin dem Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, in einer Erklärung zum Welttheatertag schweres Versagen vorgeworfen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses seien in Aufruhr, so der Betriebsratsvorsitzende Andreas Fritsch, denn eines der bundesweit erfolgreichsten Theater drohe eine Abstrafung in Form einer Insolvenz, nur weil die Landesregierung ihre Zuschüsse seit 1994 eingefroren hat.

Heidelberger Stückemarkt: Postmigrantisches Theater und Gastland Türkei im Fokus

Diskutierenswerte Entwicklung

26. März 2011. Das Theaterland Türkei und postmigrantisches Theater aus Deutschland stehen im Fokus des diesjährigen Heidelberger Stückemarkts. Das teilten gestern der Heidelberger Intendant Peter Spuler und Schauspielchef Jan Linders auf einer Pressekonferenz mit. Der Stückemarkt, heißt es in einer anschließend veröffentlichten Erklärung, widme sich 2011 ganz bewusst postmigrantischem Theater, weil dies für eine bemerkens- und diskutierenswerte künstlerische Entwicklung stehe.

Theater Schwerin: Oberbürgermeisterin Gramkow erwägt auch ein Insolvenzverfahren

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Eine Million Euro fehlen

Schwerin, 25. März 2011. Wie die "Norddeutschen Neuesten Nachrichten" heute melden, droht dem Mecklenburgischen Staatstheater ein Insolvenzverfahren, wenn es bis zum 31. Juli 2011 nicht gelingt, die fehlende eine Million Euro für den neuen Wirtschaftsplan zu besorgen. Im nicht-öffentlichen Teil der Stadtvertretung hatte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) als Vertreterin des Mehrheitsgesellschafters Stadt die Politiker informiert, dass bis Ende Juli dieses Jahres auch geprüft werden müsse, ob "ein geordnetes Insolvenzverfahren eingeleitet" werden könne.

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