meldungen
Jörg Gade neuer Intendant in Itzehoe
Seitenwechsel
19. Dezember 2019. Jörg Gade wird 2021 neuer Direktor des Theaters Itzehoe. Das teilt das Theater für Niedersachsen mit, dessen Intendant Gade noch bis 2020 sein wird. Nach dann 16 Jahren verlässt er das Haus auf eigenen Wunsch.
Gertrud-Eysoldt-Ring an Sandra Hüller
Verweigerungs-Kunst
16. Dezember 2019. Der Gertrud-Eysoldt-Ring 2019 geht an die Schauspielerin Sandra Hüller. Das geben die Stadt Bensheim und die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste per Pressemitteilung bekannt. Sandra Hüller erhält die Auszeichnung für ihre Rolle als Hamlet (Regie: Johan Simons) am Schauspielhaus Bochum.
Wasserrohrbruch im Schauspielhaus Bochum
Wasserbedingte Technikschäden
15. Dezember 2019. Das Schauspielhaus Bochum muss wegen eines Wasserschadens den Spielbetrieb im Großen Haus einstellen, bis Mittwoch hofft man den Schaden zu beseitigen, das meldet unter anderem die WAZ. Der Rohrbruch sei am Samstagmorgen entdeckt worden. Die Feuerwehr habe das Wasser zwar zügig abgepumpt, technische Einrichtungen wurden aber beschädigt. Bis zum Mittwoch fallen die Vorstellungen im Großen Haus aus, die Kammerspiele sind davon nicht betroffen.
(sik)
Schauspieler Gerd Baltus gestorben
Von Gründgens bis zum Tatort
14. Dezember 2019. Der Schauspieler Gerd Baltus ist gestern in Hamburg gestorben, das meldet unter anderem der NDR. Baltus erhielt 1953 sein erstes Theaterengagement am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und gehörte von 1959 bis 1966 zum Ensemble der Münchner Kammerspiele.
Intendantin der Bregenzer Festspiele verlängert
Weiter geht’s
13. Dezember 2019. Vorzeitig bis 2024 verlängert wurde der Vertrag von Elisabeth Sobotka, der Intendantin der Bregenzer Festspiele. Das meldet heute Der Standard.
Ungarn zentralisiert seine Kulturpolitik
Schwarze Masken im Parlament
12. Dezember 2019. Das ungarische Parlament hat am Mittwoch ein umstrittenes Gesetz zur Kulturförderung verabschiedet, das der rechten Regierung mehr Kontrolle über die Kulturlandschaft sichert. Das meldet u.a. Spiegel online.
Fonds Digital: 15 Projekte werden gefördert
"Richtungsweisende digitale Vorhaben"
11. Dezember 2019. Der antragsoffene Fonds Digital der Kulturstiftung des Bundes fördert mit insgesamt 13,18 Millionen Euro 15 Projekte, die sich dadurch ausgezeichnet hätten, dass sie die "digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen der Gegenwart selbstbestimmt und gemeinwohlorientiert" mitgestalten und ihnen "kreativ und kritisch" begegnen. Das teilte die Kulturstiftung des Bundes heute in einer Pressemitteilung mit.
Neuer Intendant für Osnabrück
Der Mann von der Nordsee
Osnabrück, 10. Dezember 2019. Ulrich Mokrusch wird ab der Spielzeit 2021/22 die Städtischen Bühnen Osnabrück leiten. Das gibt die Kommune in einer Pressemitteilung bekannt. Mokrusch ist derzeit Intendant des Stadttheaters Bremerhaven. Dort hatte er seinen Vertrag erst Anfang des Jahres bis 2025 verlängert.
Darmstadt: Geschäftsführer suspendiert
Krise in Darmstadt
10. Dezember 2019. Der Geschäftsführer und stellvertretende Intendant des Staatstheaters Darmstadt, Jürgen Pelz, wurde suspendiert. Das geht aus einem Artikel der Rhein-Main-Zeitung (€) hervor.
Zentralisierung der Kulturförderung in Ungarn
"Wohlergehen und Gedeihen der Nation"
6. Dezember 2019. In Ungarn sollen Intendant*innen staatlich geförderter Theater künftig vom Minister für Humanressourcen ernannt werden. Das geht aus einem Gesetzesentwurf der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán hervor, aus dem heute unter anderem Die Presse zitiert.
Plauen-Zwickau: Intendant um eine Spielzeit verlängert
Bis zu den Feierlichkeiten 2022
Plauen und Zwickau, 7. Dezember 2019. Der Intendant des Theaters Plauen-Zwickau Roland May wird um eine weitere Spielzeit bis zum Ende der Saison 2021/2022 verlängert. Diese Entscheidung seines Aufsichtsrats teilt das Theater in einer Presseaussendung mit. May leitet das Mehrspartenhaus seit der Spielzeit 2009/2010.
ZpS entschuldigt sich für Berliner Aktion
Bedauern und offene Fragen
Berlin, 4. Dezember 2019. Die Künstlergruppe Zentrum für politische Schönheit (ZpS) entschuldigt sich in einem heute auf ihrer Homepage veröffentlichten Statement für seine neueste Berliner Aktion "Sucht nach uns". Für die Aktion hatte die Gruppe, eigenen Erklärungen nach, echte Totenasche von Holocaustopfern aus der Erde in Deutschland, Polen und der Ukraine geborgen und in einer Säule verstaut, die am vergangenen Montag als Zentrum einer Gedenkstätte im Berliner Regierungsviertel aufgestellt wurde. Das Vorgehen war auf breite Kritik gestoßen. Jüdisch Verbände stuften die Aktion als Verletzung der Totenruhe ein, wie unter anderem die Jüdische Allgemeine berichtete.
Kampnagel wird für 120 Millionen Euro saniert
Elbphilharmonie der Freien Szene
6. Dezember 2019. Für die Sanierung sowie den Neubau eines Probengebäudes und eines Gästehauses auf dem Gelände der Kulturfabrik Kampnagel stellen der Bund und die Stadt Hamburg 120 Millionen Euro zur Verfügung. Das berichtet der NDR.
C. Bernd Sucher-Preis für Kathrin Müller-Lancé
3.000 Euro für kritischen Nachwuchs
München, 6. Dezember 2019. Die Journalistin Kathrin Müller-Lancé erhält den mit 3.000 Euro dotierten C. Bernd Sucher-Preis 2019. Das meldete die Theaterakademie August Everding bereits am 21. November.
Hauptstadtkulturfonds: zweite Förderrunde für 2020 entschieden
137 Projekte aus der Berliner Kunstszene
4. Dezember 2019. In der zweiten Förderrunde des Berliner Hauptstadtkulturfonds (HKF) für 2020 werden weitere 90 Projekte mit rund 6,7 Millionen Euro gefördert. Das entschied der Gemeinsame Ausschuss für den Hauptstadtkulturfonds unter der Leitung von Berlins Kultursenator Klaus Lederer in seiner Sitzung gestern in Berlin. Die vollständige Liste der Geförderten kann man hier herunterladen, darunter Projekte und Veranstaltungsreihen von Häusern wie dem Maxim Gorki Theater, Ballhaus Ost oder Theater Strahl, freien Gruppen und Künstler*innen wie andcompany, Turbo Pascal, RambaZamba, Oliver Zahn oder Malte Schlösser.
Auswahl für die Autorentheatertage 2020
Dreckig, scharfzüngig, fast alltäglich
4. Dezember 2019. Die drei Stücke, die bei der Langen Nacht der Autorentheatertage 2020 am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt werden, stehen fest. Das gab das Deutsche Theater bekannt. Ausgewählt wurden aus 171 Einsendungen: "beach house" von Dorian Brunz, "Hitlers Ziege und die Hämorrhoiden des Königs" von Rosa von Praunheim, "Schleifpunkt" von Maria Ursprung.
Zur Jury, die die Auswahl getroffen hat, gehörten in diesem Jahr: die Dramatikerin Dea Loher (Juryvorsitz), die Schauspielerin Nina Hoss und der Dramaturg David Tushingham.
Russland: Theatermacherin Yulia Tsvetkova verhaftet
"Verbreitung homosexueller Propganda"
Komsomolsk am Amur, 3. Dezember 2019. Die russische Theatermacherin, LGBT-Aktivistin und Leiterin des Kindertheaters "Merak" in der südost-russischen Stadt Komsomolsk am Amur, Yulia Tsvetkova, ist wegen des Verdachts der "Verbreitung homosexueller Propaganda" verhaftet worden. Das melden unter anderem das Portal PinkNews und die russischsprachige Seite The Village. Gegenstand der Ermittlungen sei unter anderem eine von Tsvetkova verwaltete Social-Media-Seite, auf der "Vagina-Zeichnungen" zu sehen seien und Nutzer*innen aufgefordert würden, diese zu teilen, um "das Tabu zu brechen". Tsvetkova sei demnach an einem Bahnhof von der Polizei in Gewahrsam genommen und verhört worden, ihre Wohnung und Büroräume seien durchsucht worden.
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