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Kein Pud Liebe
Metropolis - In Bonn inszeniert Jan Christoph Gockel Fritz Lang und endet bei Stanley Kubrick
Hand und Hirn und Herz und Halle
von Stefan Keim
Bonn, 10. November 2013. Metropolis ist krank. Die Stadt liegt im Bett, umgeben von Ärzten. Oder sagen wir: von Menschen, die den Film behandelt haben. Die Kritikerlegende Siegfried Kracauer meint, der Leitsatz des Films – "Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein" – könne auch von Joseph Goebbels stammen. Regisseur Fritz Lang – natürlich mit Monokel – hadert, als er 1927 diesen Film gedreht habe, sei er politisch noch nicht recht bei Bewusstsein gewesen. Autorin Thea von Harbou, Langs Ex, schreit, es ginge doch um die Liebe. Die Wirkungsgeschichte des wohl berühmtesten deutschen Stummfilms, zusammengefasst in einem Intermezzo. Man muss schon ein bisschen Kenntnis der Kinogeschichte mitbringen, wenn man sich in Jan Christoph Gockels "Metropolis"-Inszenierung orientieren will.
Regie: Dominic Friedel
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