Ödipus Stadt – Stephan Kimmig versucht sich am DT Berlin an einer Pathologie der Macht
Mächtige Männer im Rock
Die Räuber - Antú Romero Nunes eröffnet die Saison am Maxim Gorki Theater mit einem Klassikerversteckspiel nach Friedrich Schiller
Drei Solos für ein Hallelujah
von Christian Rakow
Berlin, 30. August 2012. Die Räuber kommen nicht mehr mit schießpulverschwarzen Pistolen daher. Sie kommen mit Bleistift und Lineal. Und ihre Beute holen sie nicht aus Postkutschen, sondern aus den Werken der Klassiker. Karge Beute mitunter. Von Friedrich Schillers (je nach Werkausgabe) gut 120 Seiten starkem Originaltext sind in Antú Romero Nunes' Spielfassung der "Räuber" gerade mal 28 locker bedruckte A-4-Seiten übrig (auf denen sich auch noch etliche Passagen wiederholen). Und die bunte Personage – Edelleute, Bedienstete und Banditen – hat sich bis auf drei junge Köpfe in die Böhmischen Wälder verabschiedet. Diese Hinterbliebenen sind die Brüder vom aufrührerischen Geiste, Franz und Karl Moor, nebst ihrem Augapfel Amalia von Edelreich.
Hamlet Cantabile - Eine Art burlesker Zugabe beim Young Directors Project der Salzburger Festspiele
Zuviel gedacht
von Reinhard Kriechbaum
Salzburg, 27. August 2012. Und nochmal Shakespeare bei den Salzburger Festspielen, nochmal in hübsch-heiterer Verulkung. Da mag man sich auf die Schenkel klopfen – bei "Hamlet", der in ein Straßentheater-Musical verwandelt wird. Gut so, man hat's ja sonst schwer genug im Leben.
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