Fegefeuer der Möglichkeiten

Frankfurt, 22. Juli 2016. Laut Medienberichten ist die Zukunft des Frankfurter Theaterstandorts am Willy-Brandt-Platz unklar. Eine dringende Generalsanierung von Oper und Schauspiel würde laut einem Gutachten in den nächsten Jahren bis zu dreihundert Millionen Euro kosten.

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) wolle alle Optionen prüfen – Sanierung, Neubau oder auch einen Umzug. Der OB sei "völlig offen" in der Diskussion, es werde aber keine Entscheidung gegen die Kultur geben, heißt es aus dem Rathaus. Im Gespräch für einen Neubau sei das alte Polizeipräsidium zwischen Hauptbahnhof und Messe, so die Zeitung Die Welt (21.7.2016). Das Land wolle das Areal seit Jahren verkaufen,

Opernintendant Bernd Loebe habe die Idee, die Oper vom traditionsreichen Standort wegzuverpflanzen, als "Schlag ins Gesicht" bezeichnet, so die Südwest-Presse (22.7.2016). Auch der aus Bochum kommende künftige Schauspiel-Intendant Anselm Weber habe Kritik geübt: "Über den katastrophalen Zustand des Hauses sei er nie unterrichtet worden."

(Die Welt / Südwest-Presse / miwo)

 
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