Medienschau: FAZ – Finanznot bedroht Bühnen in Frankfurt

Hoffen auf Wirtschaftsaufschwung

Hoffen auf Wirtschaftsaufschwung

7. April 2022. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schlägt Alarm angesichts der Sparpläne der Stadt Frankfurt für ihre kommunal getragene Oper und das Schauspiel Frankfurt. Einsparungen in Höhe von zehn Millionen Euro jährlich seien ab 2023 vorgesehen. Das bedrohe die Häuser "in ihrer künstlerischen Substanz", schreibt FAZ-Autor Matthias Alexander (€) .

Der Finanzplan ziele auf eine Absenkung der Zuschüsse von 78 auf 71 Millionen Euro (zugleich stehen Tariferhöhungen von etwa drei Millionen Euro bevor). Hintergrund sei das Bestreben Frankfurts, "dass nach den Belastungen durch die Corona-Pandemie ein ausgeglichener Haushalt erreicht werde, wozu auch der Kulturetat seinen rechnerischen Beitrag leisten müsse". Die Stadt in Person von Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) hoffe allerdings auf eine "Erholung der Wirtschaft in Frankfurt", "womit auch die Steuereinnahmen steigen würden" und "die Finanzplanung für die Städtischen Bühnen nach oben angepasst" würde.

(FAZ / chr)

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