Medienschau: FAZ – Finanznot bedroht Bühnen in Frankfurt
Hoffen auf Wirtschaftsaufschwung
Hoffen auf Wirtschaftsaufschwung
7. April 2022. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schlägt Alarm angesichts der Sparpläne der Stadt Frankfurt für ihre kommunal getragene Oper und das Schauspiel Frankfurt. Einsparungen in Höhe von zehn Millionen Euro jährlich seien ab 2023 vorgesehen. Das bedrohe die Häuser "in ihrer künstlerischen Substanz", schreibt FAZ-Autor Matthias Alexander (€) .
Der Finanzplan ziele auf eine Absenkung der Zuschüsse von 78 auf 71 Millionen Euro (zugleich stehen Tariferhöhungen von etwa drei Millionen Euro bevor). Hintergrund sei das Bestreben Frankfurts, "dass nach den Belastungen durch die Corona-Pandemie ein ausgeglichener Haushalt erreicht werde, wozu auch der Kulturetat seinen rechnerischen Beitrag leisten müsse". Die Stadt in Person von Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) hoffe allerdings auf eine "Erholung der Wirtschaft in Frankfurt", "womit auch die Steuereinnahmen steigen würden" und "die Finanzplanung für die Städtischen Bühnen nach oben angepasst" würde.
(FAZ / chr)
mehr medienschauen
meldungen >
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne





neueste kommentare >