Medienschau: FAZ – Joe Chialo im Interview zum Sparkurs

Der Sparmuskel muss angezogen werden

Der Sparmuskel muss angezogen werden

26. November 2024. In der Fankfurter Allgemeinen Zeitung spricht der Berliner Kultursenator Joe Chialo ausführlich mit Simon Strauß über die drastischen Kulturkürzungen. Auf die Szene kämen "ganz massive strukturelle Änderungen" zu. 

Bis zum Parlamentsbeschluss am 19. Dezember bleibe es dabei, dass "die Grundlage" die Linie sei, "die uns von der Koalitionsspitze vorgegeben worden ist". Dennoch könne man, "wenn es technische oder juristische Unwägbarkeiten gibt", gemeinsam mit den Parlamentariern "entsprechende Änderungen" vornehmen. Im Interview nennt Chialo unter anderem das Deutsche Theater Berlin, das sich finanziell "in einer dramatischen Schieflage" befände, weshalb "eine höhere Belastung automatisch dazu führen würde, dass dieses Haus de facto schließen" müsse. Hier wolle man noch einmal "ganz genau" hinschauen.

Auch die Sanierung der Komischen Oper, die Schaubühne, "das Theater an der Parkaue, das Gripstheater, das Thema Kinder- und Jugendtheater generell" zählt der Senator unter eine "ganze Reihe von harten Fällen, in denen die Einsparvorgaben so nicht funktionieren werden". Von der Schließung "einiger Bereiche" müsse gleichwohl ausgegangen werden, nicht aber der von Häusern wie dem Deutschen Theater oder der Schaubühne.

Gleichzeitig müsse aber klar sein: "So wie es bisher lief, geht es nicht weiter. Der Sparmuskel muss jetzt angezogen werden und man muss sich mit der Situation arrangieren, dass weniger Geld für die Zukunft der Kultur zur Verfügung steht." Es sei an der Zeit für mehr Eigenverantwortung und die konkrete Auseinandersetzung mit der Frage, "wie man wirtschaftlich handeln kann, um zukunftsfest zu sein". 

Chialo führt für die Zukunft auch vermehrte Kreditfinanzierungen für die Bühnen ins Feld – hierfür müssten diese allerdings in eine GmbH überführt werden, um Kredite beim Land aufnehmen zu können, wie Simon Strauß erwähnt. Auch beim "Pricing" und "Ticketing" müsse voraussichtlich nachjustiert werden. Denkbar sei, "dass man verstärkt auch vermögende Kunstliebhaber anspricht" oder Kooperationen mit der Wirtschaft nach dem Vorbild der Zusammenarbeit von BMW und der Staatsoper Unter den Linden weiter ausbaue.

Die Herausforderung, vor der er jetzt stehe, nennt Chialo eine, "die wir seit über 20 Jahren nicht mehr hatten, nämlich die Haushaltskonsolidierung". Der bei manchen zu verzeichnende Glaube, "dass diese Krise am Ende doch wieder mit großen Beträgen zugeschüttet wird wie während Corona", habe sich "jetzt absolut als irrig" herausgestellt, so Chialo.

(Frankfurter Allgemeine Zeitung / jeb)

Kommentare  
Medienschau Chialo in der FAZ: Nichts Klares
Beim Lesen des langen FAZ Interviews habe ich mich immer wieder gefragt, ob die FAZ das Gespräch absichtlich in so immenser Länge abgedruckt hat, um zu dokumentieren, dass es trotz sehr konkreter Fragen völlig unmöglich ist, von Herrn Chialo auch nur einen einzigen klaren, strukturierten Gedanken zu bekommen. Er sagt einfach fast nichts klares außer: Es muss jetzt echt mal gespart werden. 25 teils längere Fragen und Antworten lang versucht Simon Strauß irgendeine Auskunft oder Vorgehensweise zu erfahren. Nur Gedankenbrei. Schockierend zu lesen.
Interessantes Detail: die konkrete Streichliste wurde von den Spitzen der Fraktion erarbeitet in Runden ohne Chialo.
Medienschau Chialo in der FAZ: Dystopie
Es ist einfach ein tatsächliches Drama, was aus der Kultur einem bisher bewusst weisungsfreien Non-Profit Wirkungsfeld werden soll. In spätestens zehn Jahren werden die Theater wie Privatfernsehsender sein. Geschäftsführende Direktor:innen werden die künstlerischen Pläne ins Unterhaltungsfach drängen und jedes gesellschaftskritische Stück ablehnen müssen und das klar ökonomisch rechtfertigen. Das Development- Sponsorshiping wird zukünftig auch offen für Parteispenden sein müssen und dafür mal den ein oder anderen Wimpel als Product Plasment (Intergration der Werbung in emotionales Umfeld) im Stück einbauen. Als Pausenankündigung fallen bunte Bälle aus dem Schnürboden, und Werbefilme werden gezeigt, damit wir als Theater unsere Kredite abzahlen können. Die Stadt rümt sich nach der Museumsinsel endlich auch eine zentralisierte, ...ah nee... fusionierte Theaterinsel geschaffen zu haben, die nach Integration, Partizipation, Inklusion auch Fusionstheater auf die Bühne bringt (als temporäres Projekt bestimmt auch mal spannend). Damit ist meine Theaterdystopie aus dem Interview von Joe Chialo im FAZ Artikel als erstes Fazit nacherzählt. Und wenn alles nix wird, da in ein paar Jahren noch mehr gespart werden muss, damit Deutschland wieder in den Krieg ziehen kann, macht der Senat dann doch noch ein paar Milliarden mit dem Theaterverkauf locker... er kann immer lohnend Immobilienhaie beauftragen und noble Eigentumswohnungen aus den Theatern machen. Ein Zukufts(bei)spiel: Palais im Deutschen Theater! Wohnen, wo die Bretter mal die Welt bedeuteten! Fürstliches Idyll zwischen Spree und Charitepark in der Friedrich-Wilhelm- Stadt.
Medienschau Chialo in der FAZ: Kein Kultursenator
Chialo tritt hier als Liquidator der Kulturszene auf, nicht als Reformer und schon gar nicht als "ihr" Senator. Er sollte zurücktreten, denn irgendeinen konstruktiven kulturpolitischen Beitrag leistet er nicht!
Medienschau Chialo in der FAZ: Vorschub
Die Dystopie von Kommentator*in "Franziska ist absolut angemessen. Inmitten der Schocksituation mit einer Verharmlosung der Politik (!) des Kultursenators Joe Chialos bzw. seiner Partei zu operieren ist vielleicht therapeutisch angemessen - verkennt aber den ideologischen Kontext einer solchen Politik. Das Ideal "Berghain", "Public-Private-Partnership", "Eigenverantwortung", "Unternehmertum" haben doch Chialo und die CDU/CSU nicht für sich allein gepachtet. Die Schröder-SPD, FDP, Merz-CDU leisten doch dem Abbau demokratischer und sozialer Infrastrukturen seit Jahrzehnten erheblich Vorschub. Überall dort, wo "Kultur" und "Soziales" am deutlichsten miteinander verbunden sind, fällt es doch am leichtesten, einen bedenklich angespitzten Rotstift besonders brutal einzusetzen. "Aktivismus" als diffamierende Vokabel, "Diversität" als Gedöns und, natürlich, Tarifsteigerungen als "Luxus", den man in der Sparliste als "Streichgut" überhaupt erst entdecken muss: Eine vorgeblich "ideologiefreie" neoliberale Agenda zeigt doch in Anpassung an die AfD längst, dass "Identitär-Libertär" (mit Kettensägen-Milei als Emblem) das neue "Normal" sein soll. Dagegen müssen sich "Soziales" und "Kultur" gemeinsam zur Wehr setzen.
Medienschau Chialo in der FAZ: Was tun? Teil 1
Es ist eine enorm perfide Strategie, die der Berliner Senat mit seinem Erfüllungsgehilfen Chialo gnadenlos durchzieht. Die Kürzungen mit der Gießkanne zu realisieren, heißt doch konkret, statt einige wenige Institutionen untergehen zu lassen, alle knapp unter Wasser zu halten und dann zu schauen, wer ertrinkt. Das ist divida et impera vom Übelsten. Die Rolle des Kultursenators ist dabei zum Erbrechen, die Aussage, die Einzeltitel seines (!) Haushaltes seien ohne ihn von anderen bestimmt worden, zeigt nur, dass er ein williger Vollstrecker ist. Ich vermute, ihm ist die Nachfolge von Roth unter der Maßgabe versprochen worden, den reaktionären Kulturkampf der Berliner CDU auszufechten (Spekulation). Als Journalist hätte ich diese Type spätestens nach dieser Aussage achtkant aus meinem Büro geworfen.

Aber Wut hilft nicht weiter - was kann dieser Strategie entgegengesetzt werden? Lauwarme Demos mit knapp über 1.000 Demonstranten oder wohlfeile Solidaritätskonzerte wirken nicht. Man muss auch der Realität ins Auge blicken, dass die geförderte Kultur nur ein Minderheitenprogramm ist und umso anspruchsvoller oder gar experimenteller, umso mehr. Eine Überlegung wäre ein systematischer, flächendeckender, lang andauernder Streik - alle Kultureinrichtungen schließen ab sofort - gerade in der Weihnachtszeit sicherlich öffentlichkeitswirksam. Auf Grund der Pandemieerfahrung befürchte ich aber, dass dies eher zu biedermaierlichen Rückzügen des potentiellen Publikums führen würde. Vor allem aber braucht es ein klar formuliertes Ziel - und die komplette Rücknahme der Sparvorgaben können und dürfen das nicht sein. Für mich ist es selbstverständlich und ein Akt der Solidarität, dass in Zeiten knapper Kassen alle ihren Beitrag leisten müssen. Auch die Kultur.

Das heißt aber, dass - wenn der Kultursenator seine Arbeit verweigert - sich die Kulturschaffenden verständigen müssen, was und wie sie ihren Beitrag leisten können. Denn wie gesagt, die Gießkanne ist in diesem Fall das schlechteste Instrument. Welche Hebel gibt es aber, wenn die unter #2 so realistisch dargestellte Dystopie nicht Wirklichkeit werden soll? Ich sehe da nur zwei Möglichkeiten. Erstens die eingangs angedeutete komplette Aufgabe einzelner Institutionen. Das ist hart für die davon betroffene Institutionen, aber das würde den übrig gebliebenen Institutionen ihr Auskommen sichern. Hier ist das Problem, dass die Aufgabe erst einmal Kosten durch Abfindungen etc. verursachen würde. Trotzdem darf diese Möglichkeit - weil es eben so wenig andere gibt - nicht aufgegeben werden. Zweitens Einsparungen bei den Fixkosten generieren. Auch da höre ich die Schmerzensschreie, aber bitte, warum nicht solidarisch auf Gehaltsanteile verzichten und wer viel verdient, verzichtet auf mehr, und die, die wenig verdienen, behalten ihren Status? Mir ist klar, dass das keine wünschenswerte Vorschläge sind, aber gibt es andere Vorschläge, wenn auch in der Kultur gespart werden muss?

Dazu muss dringend auch ein Gegenangriff gestartet werden. Dazu ist erstens deutlich zu machen, dass der überproportionale Sparanteil des Kulturhaushaltes nicht zu rechtfertigen ist, sondern Ausdruck klarer politischer Prioritäten ist - billiges Parken für klimaschädlichen Individualverkehr statt aufklärende Unterhaltung (und Anstrengung) für die Gesellschaft. Bezahltes Schulmittagessen für Wohlhabende und Reiche statt Unterstützung für marginalisierte Gruppen usw usf. Ich wünsche mir hierzu, in jeder Aufführung, auf jedem Event kluge, witzige und klare Statements von den Künstler:innen, sinnvoll eingebettet in ihre jeweilige Performance (bitte keine billige Agitprop - das bewirkt nur das Gegenteil). Gleichzeitig müssen mit allen Mitteln die Protagonisten dieser unsäglichen Politik ihrer verdienten Lächerlichkeit Preis gegeben werden - nichts erschüttert auf Dauer mehr Autorität und Zustimmung. Außerdem hilft das Lachen auch gegen Trauer und Wut.
Medienschau Chialo in der FAZ: Thema verfehlt
klar. Wir machen GmbHs aus den Theatern. Die lassen sich im Insolvenzfall leichter abwickeln. So viel Unkenntnis der Theaterwelt tut echt weh. Wir haben wohl versäumt laut klar zu machen in welchem Umfang wir transformieren müssen um auch in Zukunft für unsere Mitarbeiter*innen und das Publikum attraktiv zu bleiben. Und das kostet Zeit und Geld. Wir führen also das völlig falsche Gespräch, das Thema müsste eigentlich um Mittelerhöhungen gehen, und zwar im absoluten Minimum um das Auffangen von Tarifsteigerungen. Btw.: was hat Berlin denn außer Kultur?
Medienschau Chialo in der FAZ: Kai Wegner zu dem Thema
https://www.tagesspiegel.de/berlin/kultur-muss-130-millionen-euro-einsparen-berlins-regierender-wegner-fordert-mentalitatswechsel-in-theatern-12800426.html
Kai Wegner laut dpa/Tagesspiegel: „Denn dieser Frage müssen wir uns stellen: Ist es richtig, dass die Verkäuferin im Supermarkt, die wahrscheinlich eher selten in die Staatsoper geht, mit ihrem Steuergeld diese Eintrittskarten allesamt mitsubventioniert? Wir brauchen meiner Meinung nach einen Mentalitätswechsel in unseren Theatern und Opernhäusern, wir müssen mehr auf Wirtschaftlichkeit und Eigenverantwortung achten.“
Wenn eine Partei wie die CDU, ein Politiker wie Wegner, mal "sozial" klingen will, bemüht sie/er ein Stereotyp wie "die Verkäuferin im Supermarkt". Das kann man als Aufruf zur Erstürmung durch Besuchsvermeidung lesen. "Bastions"-Implosion durch Leere. "Wirtschaftlichkeit und Eigenverantwortung": Was hinter diesem Mantra steckt, sollten Mitarbeiter:innen im Verkauf, Dramaturg:innen und Schauspieler:innen gleichermaßen wissen - bestimmt keine Antwort auf die soziale Frage.
Medienschau Chialo in der FAZ: Gegenfrage an Wegner
Man könnte Wegners Anmerkung auch einfach mal umdrehen: sollen sich dann nur noch die Hoch-Verdiener eine Karte leisten können? Kultur ist und bleibt Bildung. Wenn niemand mehr Shakespeare sondern nur noch Netflix kennt wäre das bitter.
Medienschau Chialo in der FAZ: Zivilisatorische Standards
Soll denn die Verkäuferin aus dem Supermarkt den Ukraine-Krieg mitfinanzieren, obwohl sie nicht daran teilnimmt? Soll sie die Hochschulen finanzieren, obwohl sie nicht studiert? Soll sie kapitalistische Unternehmensansiedlungen mit ihrem Geld fördern? Soll sie die Gehälter von viel zu vielen Abgeordneten und politischen Funktionären bezahlen? Soll sie Autobahnen bauen lassen mit ihrem Steuergeld, obwohl sie selbst gar kein Auto fährt, sondern öffentliche Verkehrsmittel nutzt?
Wegners Anmerkung ist so dämlich, dass man in Versuchung kommen könnte, zivilisatorische Standards fahren zu lassen, um ihm die Meinung zu geigen. Doch wir kommen nur in Versuchung, der Berliner Senat lässt diese Standards tatsächlich fahren. Es ist zum ...
Medienschau Chialo in der FAZ: Auweia
@7: Auweia, auweia! Neben dem Kultursenator ist also offenkundig auch der Regierende Bürgermeister in Grundfähigkeiten des volkswirtschaftlichen und ethischen Einmaleins nicht ausreichend besohlt. Ich persönlich hege allergrößte Sympathien für alle Politiken, die sich um "die" Verkäuferin im Supermarkt kümmert. Doch ist seine Antwort schlichtweg ein Missbrauch an den Anliegen derer, die er hier als seine behaupteten Schützlinge heranzieht. Er spielt die einen, um die er sich nicht wirklich kümmert, gegen die anderen, um die er sich nicht wirklich kümmert, aus. Schäbig! - Hier ein paar Denkanstöße für ihn und andere.

- Wer trägt überdurchschnittlich zum Steueraufkommen bei? Eher weniger die Supermarktverkäuferin.
- Welche staatlichen Leistungen nimmt denn die Supermarktverkäuferin in Anspruch? Sollten Hochverdiener/innen diese künftig nicht mehr mitsubventionieren, sondern von der Supermarktverkäuferin "mehr Wirtschaftlichkeit und Eigenverantwortung" verlangen?
- Wer bezahlt eigentlich die Polizeieinsätze bei Fußballspielen, die viele Leute besuchen, die gleichzeitig nicht ins Theater gehen?
- ** Kann es Sinn einer Gesellschaft sein, solcherlei Gegeneinanderaufrechnung zu machen? **
- Wieviel weniger verdient eine Supermarktverkäuferin pro Stunde als jemand mit Mindestgage NV Bühne? (Und sind dessen Arbeitsstunden ein guter Maßstab zur Stundenlohnberechnung?) Setzt sich Kai Wegener also dafür ein, dass der gesetzliche Mindestlohn für alle gilt und angehoben wird?
- Wäre es nicht viel schöner, wenn Kai Wegener mal dafür sorgen würde, dass Leute, die weniger in die Oper gehen, wie er es bei Supermarktverkäuferinnen vermutet, häufiger solche Orte besuchen? Oder ist es ihm recht, dass das nicht passiert?
- Und bei wem landen denn eigentlich diese Subventionen? Sind das nicht sehr viele (überwiegend?) Berlinerinnen und Berliner? Wieviel dieser Ausgaben bleiben in der Stadt und sorgen für Nachfrage und weitere Steuereinnahmen?
- Wohin fließt das Geld bei einer verstärkten, eigenen Kreditfinanzierung der Berliner Häuser?

Besonders gedanklich kurzatmig ist sein Verweis auf die 1 Mrd. Kulturetat: "Das ist immer noch der höchste Etat seit dem Mauerfall." - Frage eines lesenden Arbeiters: Schonmal was von Inflation gehört, Herr Bürgermeister? Wie ist denn der relative Anteil gewachsen? Und wie die inflationsbereinigten Pro-Kopf-Ausgaben? Und wie steht das im Vergleich zu anderen Metropolen? Wer als ausgebildeter Versicherungskaufmann (K. Wegener) basale Volkswirtschaft nicht beherrscht, sollte zurück nach Spandau gehen. Und wohlgemerkt, wer möchte statt Inkompetenz Böswilligkeit unterstellen?

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Medienschau Chialo in der FAZ: CDU entblößt sich
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Freilich ist es richtig zu fragen, ob nicht die teureren Plätze preislich angezogen werden können! Why not. Aber bekommen wir da 130 Millionen raus, liebe hochbezahlte Staatsfunktionäre samt Rechenapparat? Ich erlaube mir ein wenig Nachhilfe zu geben: Wir rechnen da mal auf die verkauften Karten der höchsten Preiskategorien herunter. Bei drei Millionen Besucher/inne/n pro Jahr insgesamt nehmen wir mal optimistisch eine Million Hochpreiskarten an. Wären 130 EUR pro Karte mehr. Nun sollte auch jemand mit mittlerem Schulabschluss verstehen, dass dann die Nachfrage zurückgeht. Selbst wenn man erreicht, ausgabenseitig um 50% die Einsparungen zu erreichen, würden immernoch einnahmenseitig 65 EUR pro verkaufter Hochpreiskarte dazukommen. Herr Wegener, können Sie das Ihrer Wählerklientel in Charlottenburg und Zehlendorf verkaufen [sic!]? Oder möchten Sie lieber die günstigsten Karten verteuern, damit die von Ihnen so überraschend ins Feld geführte Supermarktverkäuferin ÜBERHAUPT NICHT MEHR ins Theater gehen kann, weil es einfach zu teuer ist?

Die zahlenmäßig meisten zahlenden Besucher/innen kommen übrigens schon überwiegend aus den Häusern mit den teuersten Karten: https://www.berlin.de/sen/kultgz/aktuelles/pressemitteilungen/2024/20240328_zahlende-besucherinnen-und-besucher_2023.pdf?ts=1711613750
- Friedrichstadtpalast: 459000 Karten, 100 bis 200 EUR in den vier teuersten Kategorien
- Deutsche Oper: 243000 Karten, 74 bis 184 EUR in der teuersten Kategorie
- Berliner Philharmoniker: 242000 Karten, 49 bis 314 EUR in der teuersten Kategorie
Vorschlag: Alle Häuser erhöhen einfach pauschal in ihrer teuersten Kategorie um 130 EUR (was sicherlich keine 1Mio Karten ergibt, aber sei's drum) und schwupp, sind die 130 Millionen im Sack. Das ist wohl die Rechnung zweier Spitzenbeamter: Wegener und Chialo. Honi soit qui mal y pense!

Nota bene: Meinetwegen könnte die Staatsoper und könnten die Philharmoniker mehr Cash einsammeln, aber welcher Dax-Konzern wird schon die Häuser 1-10 im oben verlinkten pdf sponsorn? #daskapitalim21jahrhundert - Haben die beiden VWL-Zampanos hier irgendeine Idee außer flotten Sprüchen, wie Vielfalt stattfinden soll?

Summa summarum: Die CDU entblößt sich hier ihrer selbst. Was die Sozialdemokraten Müller und Renner an Redlichkeit vermissen ließen im Falle der Volksbühnenintendanz, setzen die Christenmenschen Wegener und Chialo nun als eilfertige Abwickler der Berliner Theater und Orchester et cetera fort. Schämen Sie sich. Sie haben beide einen Amtseid geschworen. Ihr Vorgehen ist eine Schande. Insbesondere die Kurzfristigkeit und Gedankenlosigkeit -- wenn man Inkompetenz unterstellt. Was sonst?

Oder andersherum: Wer bei anderen einfordert, den Sparmuskel anzustrengen, sollte wohl selbst mal den eigenen Gehirnmuskel trainieren. Sollte der trainiert sein, dann kann es nur noch am Rückgrat liegen. Meine ferndiagnostische Hypothese.
Medienschau Chialo in der FAZ: Augenmaß
Nur um mal diese Perspektive zu ergänzen: habe selber mal am Theater gearbeitet. Als Beispiel wurden regelmäßig zusammen mit ausländischen Regisseur*innen min. 10-köpfige Crews im kreativen Team eingeflogen und für Monate für Proben in der Stadt untergebracht. Das ist völlig unnötig. (Geschwafel von einem „vertrauten Umfeld“ etc. ist völliger Käse, da müssen nun jetzt eben auch „Künstler“ kompromissbereit sein).
Von Kosten für Bühnenbilder, unnötigen Requisiten etc ganz zu schweigen.
Kurz: gerade się großen Häuser sollten sich jetzt in den Spiegel gucken bzw. an der Nase packen. Eine Auseinandersetzung mit finanziellem Augenmaß kann hier nicht schaden. Was hier an Kohle verbraten wurde, ist mitunter obszön. Aber die geplanten Sparmaßnahmen treffen im Endeffekt wahrscheinlich die kleinen Gruppen und Einrichtungen, die das absolut nicht verdient haben. Es ist wirklich traurig.
Ob die Star-Regisseure und regieführenden Intendanten der großen Häuser nun auf ihre Gage verzichten werden ?? Vermutlich zu viel verlangt.
Medienschau Chialo in der FAZ: Inkompetenz
@12: Kann man alles hinterfragen, sollten wir auch. Aber 130 Millionen für weniger Holz und "unnötige" Requisiten? Das sollte man unbedingt prüfen, aber wird nicht der wesentliche Hebel sein. Sagt jemand, der auch mal am Theater gearbeitet hat. (Gegenfrage: Ist Kunst als solches dann nicht auch unnötig?)

Joe Chialo und Kai Wegener wissen das auch, deswegen bringt Chialo im Tagesspiegel-Interview die selbstständige Kreditfinanzierung der Häuser ins Spiel. Ja, der Senator hat das eine oder andere trifftige Argument, keine Frage. (Übrigens auf der anderen Seite ebenso: Das Argument von Reese "5 Premieren weniger" ist eher lachhaft-denkträge und daher kontraproduktiv.) Aber das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier seitens des Senats eine ganz üble Agenda gefahren wird, wie die obige Debatte beschreibt, und ich im Folgenden aufzeigen möchte.

Sollte Joe Chialo selbst glauben, was er sagt: "Wir reden von zwei, drei Jahren, wo wir uns zusammennehmen müssen, aber dann wird auch Berlin in neuem Licht erstrahlen. [...] Die Kultur wird immer in Berlin das Wichtigste sein, was wir haben" [1], müsste er als Verteidiger der Kunst folgendes tun:
- 12/2024: Kredit über 2x 130 Millionen Euro aufnehmen. (Läppisch im Rahmen der Gesamtverschuldung Berlins.) Alternativ als schwach verzinste, aber hochsichere und ideell reizvolle Berliner Kunstanleihe. Also 2x 130000 Bürgerinnen und Bürger zu je 1000 Euro. (Ida Müller stiftet sicherlich ein gutes Design.)
- 2025: ungekürzte Kulturausgaben, unter Verwendung der ersten 130 Millionen Cash aus der Anleihe
- 2026: ungekürzte Kulturausgaben, unter Verwendung der zweiten 130 Millionen Cash aus der Anleihe
- 2027: minimal gekürzte Kulturausgaben, und zwar um die für 2025 fälligen Zinsen reduziert, das wäre ein Bruchteil der 130 Millionen und durch die Häuser mittels die von Ihnen beschriebenen und weiterer Maßnahmen (moderate Preisanhebungen) sicherlich wg. langfristiger Planbarkeit und verringertem Sparumfang zu leisten
- 2028: wie 2027
- 2029: Ausgaben unverändert
Wer jetzt sagt, das sollen die Theater doch selbst machen mit der Anleihe darf "Economies of Scale" googlen. Und was für ein Husarenstück wäre es, wenn es der Senator schaffte?

Stattdessen markige Worte à la "Sparmuskel", "Eigenverantwortung" und "mein Haus war daran nicht beteiligt" und "nochmal ganz genau hinschauen". Es entsteht der Eindruck: Wer sich so faul aus der Verantwortung für sein Ressort stiehlt ist letztlich nur Eilbote für den Finanzsenat. Denn wo sind denn - außer der Entscheidung des Rasenmähens (immerhin wird kein Haus ad hoc geopfert!, das muss man dankend anerkennen) - die inhaltlichen, fundierten Lösungsvorschläge aus der Brunnenstraße? "Alle mal herhören. Ihr bekommt weniger Geld ab nächstem Monat", das kann ich auch. Dafür brauche ich nur Excel und Outlook, aber keinen Senator.

Wenn es also keine Inkompetenz ist, was ist es dann? Frage ich erneut.

[1] https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlins-kultursenator-zum-haushalt-wir-reden-von-zwei-drei-jahren-wo-wir-uns-zusammennehmen-mussen-12790400.html
Medienschau Chialo in der FAZ: Sündteurer Unsinn
An rubenblades: Das ist völlig zutreffend und fing in den 1980ern an, sich im deutschen Sprachraum epidemisch auszubreiten. An traditionellen Ensemble- und Repertoirtheatern schuf man für gottgleiche Regiegiganten und deren Kreativteams Arbeitsbedingungen wie an En-Suite-Häusern oder Festivals. So kam zum fixen Kostenfaktor noch ein weiterer hinzu, der so gar nicht vorgesehen war - denn die klassischen Stadtheater haben ihren Apparat nicht zum Vergnügen, sondern um eingesetzt zu werden, und dafür wurden sie ja auch angestellt. Und nicht dafür, dass parallel zusätzliche Teams aus Schauspiel, Regie, Bühne, Kostüm, Choreografie, Licht, Dramaturgie, Video, Musik, diversen Assistenzen und Hospitanzen parallel zu teilweise vorhandenen Kräften installiert und bezahlt werden. Also entweder macht man Ensemble- und Repertoiretheater oder man macht En-Suite-/Stagione/Festivalbetrieb (mit geringen Fixkosten). Aber beides zu mischen ist ein sündteurer Unsinn. Man stelle sich vor, ein Gastdirigent soll die Berliner Philharmoniker dirigieren und bringt dafür die ersten Geigen, die Blechbläser und die Harfenistin selbst mit ...
Medienschau Chialo in der FAZ: Zu Ende denken
@14: Man mag es kaum glauben, aber die Berliner Philharmoniker haben regelmäßig Gastdirigent/inn/en (samt persönlicher Assistent/inn/en ist zu vermuten) und nicht nur ihren Chefdirigenten. Und nicht nur das, auch Solist/inn/en sind nur in Ausnahmefällen Mitglieder des festen Orchesterkörpers.

Ob wir 130 Millionen einsparen, wenn wir Gastschauspieler/innen nicht mehr auftreten lassen? Man spart immerhin nur die Differenz zur Gage deswährenddessen (von Ihnen vermutet) beschäftigungslosen Ensemblemitglieds. Konkrete Sparvorschläge sind super. Aber wir sollten sie zu Ende denken.

Peymann hat mehrmals Wilson plus Stab ans BE geholt. Hat sicherlich mehr als einen Apfel und ein Ei gekostet. Aber dafür hatten sie fette Gastspieleinnahmen und dauerhaft volles, zahlendes Haus.
Medienschau Chialo in der FAZ: Möglicher Effekt
@14: genau das! Nicht umsonst hat etwa Katie Mitchell mit ihrem riesigen Stab aus England jahrelang die paradiesischen Bedingungen an deutschen Häusern zynisch ausgenutzt. Ärgerlich, wenn man bedenkt, was Produktionen dieser Art gekostet haben (Gastspieleinnahmen haben dies bedingt kompensiert). Das man statt solchen Gimmicks nun z.B. eher nach lokalen, jungen Regie-Talenten sucht für die Produktionen (mit ausschließlicher Beteiligung des Ensembles und Mitarbeitenden eines Hauses) könnte ein positiver Effekt der Situation in Berlin werden.
Medienschau Chialo in der FAZ: Ab 2027
Ich vergaß zu notieren (und sicherlich ist's unterdessen jemandem aufgefallen, der noch der nk-Freigabe harrt): Freilich muss das Land Berlin die Anleihe zurückzahlen ab 2027. Das sollte aber aus Sicht des Senats aus der "strahlenden Zukunft" heraus möglich sein bzw. dann tatsächlich auch langfristiger planbar bei den Häusern per Kürzung möglich sein. Hier bin ich bei einigen Kommentator/inn/en. Jedes Unternehmen muss zeitweise, moderate Einnahmerückgänge verkraften können. Das gehört zu solider Geschäftsführung. - Im aktuellen Falle ist ja die Kurzfristigkeit einer der knalligsten Aspekte.
Medienschau Chialo in der FAZ: Internationale Einzelkämpfer
An rubenblades: Katie Mitchell ist ein sehr gutes Beispiel. Ihre Produktionen sind machbar, wenn sich mehrere Koproduktionspartner die Kosten teilen und die Aufführung da wie dort gezeigt wird. Da wird dann eine Aufführung fertig aufbereitet und kann mit allen Beteiligten gezeigt werden. Das ist ideal für alle Festivals, Theater und Opernhäuser, die selbst nur schlanke Fixstrukturen und wenige Festangestellte aufweisen und nahezu alle benötigten Leistungen auf Zeit zukaufen. Mit dem deutschen Ensemble-, Repertoire- und Stadttheater, wo es fix engagierte und bezahlte (Vollzeit-)Kräfte in den Bereichen Schauspiel, Gesang, Tanz, Dramaturgie, Technik, Orchester, Dirigat, Korrepetition, Licht, Ton, Bürokratie usw. gibt, hat dieses Koproduktionstheater absolut nichts zu tun. Solche Ästhetiken und Praktiken in den deutschen Stadttheaterbetrieb zu implantieren, kann man sich als Gag erlauben, wenn Geld reichlich vorhanden ist und sinnlos verschwendet werden kann. Diese Zeiten sind in Deutschland und zumal in Berlin vorbei. Tatsächlich wäre es auch für den künstlerischen Nachwuchs in Deutschland besser, wenn hier die eigenen Leute entsprechende Möglichkeiten zur Ausübung ihrer künstlerischen Berufe finden und sich entwickeln können sowie auch sozial gut versorgt sind. Diesbezüglich hat das internationale Koproduktionstheater eher wenig zu bieten, das ist ein Betätigungsfeld für freischaffende, international vagabundierende Einzelkämpfer, wo es soziale Sicherheit für eine kleine, viel beschäftigte und gut bezahlte Gruppe an der absoluten Spitze gibt (zumindest solange die Nachfrage anhält, da gibt es auch etliche gefallene Sterne). Der Rest muss sich irgendwie alleine durchschlagen, was sich klarerweise auch auf das Privatleben, etwa auf Familienplanung und Zusammenleben, auswirkt, und zwar nicht ausgesprochen positiv.
Medienschau Chialo in der FAZ: Bruchteil
Ein Großteil der Ausgaben eines Theaters sind fixe Personalkosten und Hauswartung, etc. Selbst wenn ich den gesamten künstlerischen Etat nicht nutzte, also keine "Verschwender" einlüde, und das Geld zurück gäbe, wäre es nur ein Bruchteil der Summe, die fehlt.
Ist leider so. Tut mir leid.
Medienschau Chialo in der FAZ: In einer GmbH?
@17: interessante Überlegungen, man kann nur hoffen, dass irgendwelche Menschen in der Senatsverwaltung Nachtkritik lesen.
Weiter gedacht: ob z.B. eine Verschmelzung mehrerer (so viel wie möglicher) Häuser in (so wenig wie mögliche) GmbH-"Cluster" hier vielleicht sogar auch sinnvoll sein könnte?
Medienschau FAZ: Welche Struktur?
Der Sparfuchs irrt, weil er nicht zwischen den minimalen fixen Kosten für ein Koproduktionstheater und dem vergleichsweise großen Aufwand ein Stadttheater zu unterscheiden imstande ist.
Und daher muss man sich entscheiden, welche Struktur man sich leisten kann/will. Nur eines wäre absoluter Unfug, nämlich ein Mix der Systeme mit teuren Parallelstrukturen, wo es fix engagierte Vollzeitkräfte in Bereichen gibt, in denen zugleich viele Gäste engagiert sind. Kurz: entweder Stadttheater mit fallweise Gästen in einzelnen Sektoren und Gewerken, oder reiner Festival-/Gastspiel-/Koproduktionsbetrieb, wo grundsätzlich alles von den künstlerischen Mitwirkenden bis hin zu Bühnenrechnik und sogar dem Veranstaltungsort nur fallweise und anlassbezogen eingekauft/engagiert/angemietet wird. So wie das praktisch in fast allen Theatern in Frankreich, Italien, Belgien, Benelux, Spanien, Großbritannien, Kanada, Lateinamerika oder den USA immer üblich war und ist.
Medienschau FAZ: Exzesse der Vergangenheit
@Sparfuchs: mag sein, dass man alleine mit einer Reduktion der Produktions-Kosten die aktuelle Herausforderung in Berlin nicht *komplett* löst.
Zu der offensichtlich notwendigen Kostendisziplin gehört das aber jetzt selbstverständlich dazu..

Ändert auch nichts an der Tatsache, dass die großen Theaterhäuser in Deutschland (bzw. ihre Leitungsteams) grundsätzlich kein gutes Gewissen haben können nach Exzessen in der Vergangenheit.
Medienschau FAZ: Hauruck erzeugt Mehrkosten
@22: Keine Frage, dass man auch die Ausgaben und Einnahmen der Häuser auf den Prüfstand stellen kann, soll, darf und muss. Keine Frage. Gar keine. Das ist allerdings eine nicht zentral zu lösende Aufgabe. Hier sollte die Senatsverwaltung priorisierte Vorschläge der Häuser einholen (Gripstheater hat sowas ja bereits angedeutet, andere auch). Und das muss dann individuell besprochen werden. Was für ein Haus "5 Premieren weniger" sind, kann für andere Häuser existenziell bedrohlich sein. - Es ist gut, dass die Häuser SOLIDARISCH miteinander sind; und deswegen ist auch Oliver Reese sein Kampf gegen dieses problematische Regierungshandeln hoch anzurechnen.

Das Problem der Causa ist nicht nur die Höhe und Pauschalität der Streichungen, sondern insbesondere die Kurzfristigkeit. Frage: Streicht Herr Chialo auch 12% seines eigenen Gehalts und 12% der Stellen in seinem Haus ab 1.1.2025? (Es wäre zu vermuten, dass in beiden Fällen seine Bereitschaft, andere bluten zu lassen durchaus weniger ausgeprägt wäre.)

Holterdipolter die unmittelbar bevorstehenden Monate über den Haufen zu werfen, erzeugt ja gerade Mehrkosten und Unsicherheit. Das ist unprofessionell. Hier muss der Senator und seine Mannschaft nacharbeiten. Es braucht ein langfristigeres Herangehen! Und damit einhergehend: Sicherheit. Planungssicherheit auch. Und Zeit für eine ordentliche Debatte. Durch das aktuelle Hauruck schadet der Senat massiv der künstlerischen Arbeit.

Die ohnehin herausragende Joana Mallwitz sagt hier alles Wesentliche! (By the way: Blick über den Tellerrand Theater hin zur Musik.) Bitte als Dauerschleife in die Brunnenstraße, was diese mehr als multitalentierte Führungskraft und Kunstfrau so klug, pointiert, ruhig, charmant, informiert und haltungsvoll unters Volk bringt: https://www.youtube.com/watch?v=LxMtHBNKDRY
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