Presseschau vom 14. März 2016 – NDR und OZ berichten über rote Zahlen am Theater Vorpommern
Präziser Planen
Präziser Planen
14. März 2016. In einem Fernsehbericht geht der NDR den Finanzsorgen am Theater Vorpommern nach. Trotz steigender Besucherzahlen habe das Haus im Jahr 2015 rund 400.000 Euro Minus erwirtschaftet. Die Ostseezeitung sprach Ende Februar 2016 davon, dass für 2016 bereits ein Defizit von 611.000 Euro drohe. Die Insolvenz sei einstweilen durch eine zusätzliche Unterstützung vom Land in Höhe von 350.000 Euro abgewendet worden.
Im NDR-Bericht legt Dirk Löschner, Intendant des Theaters Vorpommern, dar, dass die roten Zahlen "ganz wesentlich" aus Faktoren resultieren, "die mit dem eigentlichen Theaterbetrieb nichts zu tun haben, beispielsweise den Kosten, die mit den Räumen selber, den Häusern, die wir nutzen, zu tun haben: Heizungskosten, Wartungskosten für technische Anlangen (...). Da war einfach ein viel zu geringer Kostensteigerungssatz angenommen worden."
Der Intendant sei nunmehr vom Aufsichtsrat verpflichtet worden, die Produktionen "noch präziser zu planen". Laut NDR Angaben erhält das Theater Vorpommern von Land, Landkreis und Kommunen insgesamt 14 Millionen Euro an Zuwendungen. 2,5 Millionen Euro müsse es selbst einspielen.
(chr)
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