Presseschau vom 31. März 2016 – Die Thüringer Allgemeine über einen Finanzierungskonflikt ums Theater Nordhausen
Fifty-Fifty geht nicht auf
Fifty-Fifty geht nicht auf
31. März 2016. Auf der Website der Thüringer Allgemeinen (31.3.2016) berichtet Michael Helbing über den Finanzierungskonflikt ums Theater Nordhausen. Das Land plane für das Haus eine Erhöhung der Gesamtzuschüsse von 10 auf 12 Millionen Euro, damit der bisherige Gehaltsverzicht der Mitarbeiter (die vier Prozent vom Flächentarif entfernt seien) beendet werde.
Allerdings könnten die kommunalen und regionalen Gesellschafter (neben Nordhausen sind das Sondershausen, der Kreis Nordhausen und der Kyffhäuserkreis) ihre Hälfte der Zuschusserhöhungen nicht aufbringen. "Vielmehr beharren sie darauf, ihre Mittel für das Theater auf aktuellem Niveau zu verstetigen", so Helbing. Ursprünglich hätten die Gesellschafter im Falle der Kooperation mit Rudolstadt und Eisenach auf eine "Kooperationsrendite" gehofft.
Eisenach aber widersetzt sich der Kooperation. Nun solle das Land nach dem Willen der Gesellschafter "die zusätzlichen zwei Millionen Euro möglichst komplett selbst bezahlen und somit seinen Finanzierungsanteil erhöhen. Für das einzige Theater in Nordthüringen, so die Rechnung, gibt es nämlich pro Einwohner bislang deutlich weniger aus als andernorts."
(Thüringer Allgemeine / chr)
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