medienschau
Unsere auswahl ist subjektiv
Presseschau zur Konferenz "Theater und Netz Vol. 2" in Berlin 2014
Entwürfe und Gegenentwürfe
Presseschau
5. Mai 2014. Auf der Website des Deutschlandradios Kultur (4.5.2014) schreibt Gerd Brendel über die Konferenz Theater und Netz am 3. und 4. Mai in Berlin: die sozialen Medien bekämen "immer mehr Raum auf der Bühne".
Presseschau vom 15. April 2014 – Die Süddeutsche Zeitung über die "Kulturkatastrophenpolitik"
Wien, Düsseldorf, Dresden, Halle – es kann schlimmer werden
15. April 2014. Christine Dössel, ihres Zeichens Theaterkritikerin der Süddeutschen Zeitung, hat an einer Tagung des Künstlerischen Ausschusses des Bühnenvereins (DBV) teilgenommen. In Halle. In Deutsch-Ost. Wahrscheinlich wollte der DBV diesmal vorbeugen, damit nicht wieder der Kollege Martin Eich heimlich mit einem Intendanten-Leaker telefoniert und Sachen in der Zeitung ausplaudert, die nicht in die Öffentlichkeit sollen. Wie zweimal bei früheren Tagungen (hier und hier) geschehen (wofür wir dann als Presseschauer Schimpfe bekamen, wie der Bote in den antiken Stücken, wenn er die miese Nachricht überbrachte). Jetzt also gleich eine Tagung mit zugelassenen, vielleicht könnte man sagen: embedded Journalisten.
Presseschau vom 6. April 2014 – Matthias Hartmann gibt dem Spiegel das erste große Interview seit seiner Entlassung vom Burgtheater
"Er gibt mich als Bauernopfer preis"
6. April 2014. Er fühle sich wie "der Mann, der gerade schwer verletzt aus einem Autounfall ausgestiegen ist und sich die Frage stellt: Wie kam das eigentlich?", sagt Matthias Hartmann im sechsseitigen Burgtheaterkrisen-Bilanz-Groß-Interview mit Lothar Gorris vom Spiegel.
Presseschau vom 6. April 2014 – Die Welt interviewt den Dramatiker Moritz Rinke
Zuviele Dramasseure
6. April 2014. Es gibt "einen großen Konflikt zwischen Regisseuren, die auf sich aufmerksam machen müssen, und Gegenwartsdramatikern, die auf Schauspieler, auf Mimesis, auf Menschenkunst, auf Geschichten setzen", sagt Moritz Rinke im Interview mit Matthias Heine von der Welt.
Presseschau vom 5. April 2014 – Die Welt schreibt über die aktuelle Antikenlust auf deutschen Bühnen
Alles Weitere können Sie nachlesen
5. April 2014. In der Welt (3.4.2014) schreibt Matthias Heine einen langen, langen Artikel über den (nur?) von ihm identifizierten Boom antiker Stücke auf den deutschsprachigen Bühnen.
Presseschau vom 2. April 2014 – Der Tagesspiegel über die Zukunft von Pina Bauschs Wuppertaler Tanztheater
Für neue künstlerische Positionen öffnen
2. April 2014. Tanzkritikerin Sandra Luzina vom Berliner Tagesspiegel (2.4.2014) ist nach Wuppertal zum Pina-Bausch-Ensemble gereist und vermeldet froh: "Das Tanztheater Wuppertal lebt." Allerdings lebt es aktuell von Wiederaufnahmen alter Arbeiten der 2009 verstorbenen Choreographin. In dieser Woche werde Stefan Hilterhaus (künstlerischer Leiter vom Essener PACT Zollverein und einstiger Weggefährte von Pina Bausch) eine Perspektivstudie zur Zukunft des Tanztheaters vorlegen. Für Hilterhaus stehe fest, "dass sich das Tanztheater Wuppertal öffnen müsse für andere Choreografen, für andere künstlerische Positionen".
Presseschau vom 31. März 2014 – Der Kultur-Spiegel fragt: Wie rassistisch ist der deutsche Kulturbetrieb?
"Political Correctness ist eine alberne Haltung"
31. März 2014. Im aktuellen Kultur-Spiegel soll in Interviews mit einer Reihe von Kulturbetriebs-Vertretern die Frage geklärt werden: Wie rassistisch ist der deutsche Kulturbetrieb?
Presseschau vom 31. März 2014 – Spiegel-Interview mit Claus Peymann über die Krise am Burgtheater
Kanzler kann doch jeder
31. März 2014.Im Zuge der Burgtheaterkrise sind auch die Leistungen der Vorgänger-Intendanten in den Fokus gerückt. Im Spiegel spricht Claus Peymann über die Ereignisse in Wien, darüber, was einen guten Intendanten ausmacht und über die Schwierigkeit, einen Nachfolger für ihn zu finden.
Presseschau vom 26. März 2014 – Die Welt interviewt die erfahrenen Interimsleiter des Düsseldorfer Schauspielhauses
Vertrauen zurückgewinnen
26. März 2014. Für die Welt interviewen Christiane Hoffmans und Andreas Wilink die beiden Ex- und wieder-Leiter des Düsseldorfer Schauspielhauses Günther Beelitz und Alexander von Maravic.
Presseschau vom 26. März 2014 – Deutschlandradio über neue Inszenierungen und Stücke zum NSU
Politisches Theater
26. März 2014. Über drei Stücke und ihre Inszenierungen zum Thema NSU schreibt Elske Brault auf der Website des Deutschlandradios (25.3.2014).
Presseschau vom 26. März 2014 – Die Frankfurter Allgemeine Zeitung porträtiert Gisela Höhne, Leiterin der integrativen Theatertruppe RambaZamba
Wie einst bei Peter Zadek
26. März 2014. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung porträtiert Irene Bazinger die Regisseurin Gisela Höhne, die Leiterin des integrativen Theatergruppe RambaZamba, die morgen in Leipzig den Caroline-Neuber-Preis erhalten wird.
Presseschau vom 25. März 2014 – Die Welt über Stücke zum 1. Weltkrieg
Zum Weltkrieg nichts Neues
25. März 2014. Die Urkatastrophe der Moderne sei überraschend wenig im Theater behandelt worden, konstatiert Matthias Heine in der Welt. Ja, Karl Kraus’ "Die letzten Tage der Menschheit", das jetzt überall hervorgeholt wird (zum Beispiel in Dresden). Aber sonst? Toller, von Unruh und Konsorten seien den Theatermachern von heute zu pathosgeladen. "Man könnte jetzt natürlich Stückaufträge vergeben und die benötigten Texte bei Autoren von heute bestellen. Aber wer soll die liefern? Ein Verdun-Drama von René Pollesch? Eine elegante Komödie über die Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk von Moritz Rinke? Marius von Mayenburg über Klaustrophobie im U-Boot-Krieg? Kaum vorstellbar. Aktuelle deutsche Dramatiker sind gut bei Gegenwartsstoffen, aber geschichtsscheu."
Presseschau vom 25. März 2014 – Die Berliner Zeitung über die Burgtheater- als Stadttheaterkrise
Apparat frisst Kunst
25. März 2014. In der Berliner Zeitung macht Dirk Pilz als den eigentlichen Schaden, den die Burg-Krise anrichtet, den enormen Imageverlust des Stadttheaterbetriebs insgesamt aus. "Österreich und Deutschland sind in Theaterbelangen nicht geradewegs zu vergleichen, aber hier wie da kämpft das öffentlich bezuschusste Stadttheater mit Strukturproblemen, die seine Substanz bedrohen: zum Spar- kommt der Legitimationsdruck." Sinkende Zuschauerzahlen um gut eine Million pro Jahrzehnt drückten "vor allem die Tatsache aus, dass die Häuser längst nicht mehr der Hauptanbieter von Kultur in einer Stadt sind. Es ist jenes Bedeutungsgefälle verschwunden, das den Theatern über Jahrzehnte zugute kam: Dass der Besuch eines Popkonzerts oder einer Zirkusshow etwa kulturell irgend niederrangiger sei, gilt für die Mehrheit längst nicht mehr."
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