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Arnold Petersen verstorben
"Immer für das Stadttheater eingesetzt"
30. August 2013. Der langjährige Intendant des Mannheimer Nationaltheaters Arnold Petersen ist tot. Das teilte der Deutsche Bühnenverein mit, dem Petersen fast vierzig Jahre angehört hat. Hier wirkte er der Mitteilung zufolge auch wesentlich an der Reform der Künstlertarifverträge mit, die vor einigen Jahren umgesetzt worden ist.
Petersen wurde 1926 in Lübeck geboren. Seine Theaterlaufbahn begann er 1946 am Theater seiner Heimatstadt als Dramaturg. Von 1956 bis 1972 war er Chefdisponent am Nationaltheater Mannheim, dessen prägender Generalintendant er schließlich von 1975 bis 1992 war. In der Zeit nach Mannheim habe Petersen immer wieder bedrohten Theatern in schwierigen Übergangsphasen (Rostock 1993/94, Wiesbaden 1994.96, Bonn 2002/03) sein Wissen und auch seine Fähigkeit, Strukturen zu ordnen und beweglich zu halten, zur Verfügung gestellt, würdigte Ulrich Khuon als Vorsitzender der Intendantengruppe beim Bühnenverein den Verstorbenen. "Arnold Petersen hat sich immer für das Stadttheater eingesetzt, für das Theater als einen Ort des offenen Diskurses in der Stadt", so der Präsident des Bühnenvereins, Klaus Zehelein.
In seinem toskanischen Wohnsitz Volterra ist Arnold Petersen heute im Alter von 86 Jahren gestorben. In Mannheim wird bereits seit 1992 jährlich ein nach ihm benannter und mit 5000 Euro dotierter Theaternachwuchspreis vergeben.
(sle)
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