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Berlin: Sarah Wedl-Wilson wird Kultursenatorin
Berlins neue Kultursenatorin: Sarah Wedl-Wilson © David Baltzer
5. Mai 2025. Sarah Wedl-Wilson wird Berlins neue Kultursenatorin und damit die Nachfolgerin von Joe Chialo, der am Freitag als Kultursenator zurückgetreten war. Das berichten diverse Medien, darunter der Spiegel. Wedl-Wilson, bisher Kulturstaatssekretärin in Berlin, kenne die Herausforderungen, wird Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner zitiert.
Sarah Wedl-Wilson wurde 1969 in Watford in der Grafschaft Hertfordshire / Großbritannien geboren. Ihre berufliche Laufbahn begann die erfahrene Kulturmanagerin 1991 zunächst bei der International Management Group, London, dann bei der Camerata Salzburg. Sie leitete 1996/97 das Betriebsbüro der Kölner Philharmonie und war von 1997 bis 2000 künstlerische Leiterin von Schloss Elmau. 2000 wurde sie Geschäftsführerin der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik GmbH. 2009 gründete sie ein Kulturberatungsunternehmen, Wilson Arts Projects, mit dem sie Kultur- und Unterrichtsprojekte initiiert, betreut und berät. Von 2012 bis 2014 war sie Geschäftsführerin der Camerata Salzburg.
2014 wurde sie zur Vizerektorin für Außenbeziehungen an die Universität Mozarteum Salzburg berufen und übernahm 2017 die Interimsführung der Institution. Von 2018 bis 2019 war Wedl-Wilson Senior Advisor bei Arts Executive Search, einem Headhuntingunternehmen mit dem Spezialgebiet Führungskräfte im Kulturbereich. Von Oktober 2019 bis April 2023 bekleidete Wedl-Wilson das Amt der Rektorin an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Im April 2023 wurde sie zur Staatssekretärin für Kultur in der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt ernannt. Seit 2020 besitzt sie die österreichische Staatsbürgerschaft.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU), der die Personalie am Montag im Präsidium der CDU vorstellte, hat einem Bericht des Berliner Tagespiegels zufolge die kommunikativen Fähigkeiten Wedl-Wilsons gelobt. "Wir brauchen jemanden, der zuhört und im Gespräch mit den Kulturschaffenden ist", wird Wegner zitiert. "Es geht darum, jemanden zu haben, der das Vertrauen genießt." Den Vorgänger Wedl-Wilsons, Joe Chialo, hätten weder Wegner noch Wedl-Wilson selbst ein einziges Mal erwähnt.
(Der Spiegel / Tagesspiegel / Wikipedia / sle)
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