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Boy-Gobert-Preis an Thalia-Spieler Julian Greis
Redlich sensibel
30. August 2012. Wie das Thalia Theater Hamburg mitteilt, geht der mit 10.000 Euro dotierte Boy-Gobert-Preis für Nachwuchsschauspieler in diesem Jahr an Julian Greis.
Julian Greis © Armin Smailovic Die Entscheidung habe die Jury einstimmig gefällt. "Julian Greis ist ein aufrechter Spieler, fair, freundlich und in seiner Sensibilität sehr besonders", heißt es in der Begründung. "Es gibt so viele 'coole' junge Männer um die 30 auf deutschen Bühnen, die alles Mögliche locker aus dem Ärmel schütteln. Er ist nicht so. Redlich sensibel und mit der nötigen Scham verteidigt er seine Figuren und stellt sich immer in deren Dienst."
Der Jury gehörten an: die Journalistin Catarina Felixmüller, die Regisseurin Ulrike Grote, der Schauspieler Peter Jordan, die Schauspielprofessorin Charlotte Kleist, die Journalistin Monika Nellissen, der Zuschauer Peter Reszczynski, der Dramaturg András Siebold, die Kulturmanagerin Inge Volk, der Journalist Klaus Witzeling und als Juryvorsitzender der Schauspieler Burghart Klaußner .
Julian Greis ist 1983 in Hattingen geboren, studierte Schauspiel in Stuttgart und ging für sein Erstengagement von 2006 bis 2009 ans Schauspielhaus Graz. Seit der Spielzeit 2009/2010 gehört er zum festen Ensemble des Thalia Theaters, wo er unter anderem in Antú Romero Nunes' Inszenierung Merlin zu sehen ist.
Der Boy-Gobert-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Körber-Stiftung verleiht ihn seit 32 Jahren, bisherige Preisträger sind u. a. Susanne Lothar, Ulrich Tukur, Martin Wuttke, Maren Eggert und Fritzi Haberlandt.
Der Preis wird 2. Dezember im Rahmen einer Matinee im Thalia Theater verliehen.
(Thalia Theater / sd)
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