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Christa Wolf gestorben
Lebenslange Auseinandersetzung
1. Dezember 2011. Wie der Suhrkamp Verlag mitteilt, ist Christa Wolf heute in Berlin gestorben. Sie wurde 82 Jahre alt.
Wolf gehörte zu den wichtigsten Stimmen der DDR-Literatur und erreichte mit ihren Romanen und Erzählungen ein internationales Publikum. Zu ihren bekanntesten Werken gehören "Der geteilte Himmel", "Kein Ort. Nirgends" und "Kassandra". Immer wieder thematisierte Wolf die sozialistische Utopie und deren Konflikt mit der DDR-Realität. Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre war sie eine Zeitlang als IM für die Stasi tätig, wurde später aber auch selbst überwacht. 2010 erschien der Roman "Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud", in dem sie sich unter anderem mit ihrem gebrochenen Verhältnis zur DDR und deren Ende auseinandersetzt.
Christa Wolf wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Georg-Büchner-Preis, der Thomas-Mann-Preis und der Uwe-Johnson-Preis.
(Suhrkamp Verlag / tagesschau.de / sd)
Im März 2011 inszenierte Johan Kuithan den Roman Kindheitsmuster von Christa Wolf am Berliner Maxim Gorki Theater.
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Wir werden weiter darüber nachdenken. Danke Christa W.