meldung
Kiel: Daniel Karasek als Generalintendant verlängert
6. Dezember 2024. Bis zur Spielzeit 2029/30 bleibt Daniel Karasek Generalintendant des Theater Kiel. Das gab das Theater in einer Pressemitteilung bekannt.
Entschieden hat über die Verlängerung der Hauptausschuss von Kiels Ratsversammlung. Sowohl Kiels Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Renate Treutel als auch Daniel Karasek begrüßen die Verlängerung, da der Generalintendant damit begonnene Bauprojekte realisieren und zum Abschluss bringen kann. Im Entstehen sind eine Probebühne und ein Werkzentrum, das die Theaterwerkstätten an einem zentralen Ort vereint.
Daniel Karasek, 1959 in München geboren, ist Schauspiel- und Opernregisseur. 2003 übernahm er die Schauspielleitung in Kiel, seit 2006 ist er dort Generalintendant. Seine Theaterkarriere begann er 1980 als Assistent bei Jürgen Flimm am Schauspiel Köln, mit dem er später als Direktoriumsmitglied am Thalia Theater Hamburg arbeitete. Karasek war am Schauspiel Frankfurt und als Regisseur und Dramaturg am Staatstheater Stuttgart unter dem Intendanten Ivan Nagel tätig. Nach einer Zeit als freier Regisseur wurde er 1997 Schauspieldirektor des Staatstheaters Wiesbaden, bevor er nach Kiel wechselte.
An der Oper Kiel inszenierte er in dieser Spielzeit "West Side Story", gemeinsam mit Ballettdirektor Yaroslav Ivanenko, und wird mit "Buddenbrooks" nach Thomas Mann ein Auftragswerks des Theaters Kiel von Ludger Vollmer mit dem Libretto von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel uraufführen. Zudem stehen zwei weitere Shakespeare-Inszenierungen auf dem Plan, in der Spielzeit 2024/25 "Der Sturm" und eine musikalische Version von "Romeo und Julia".
(Theater Kiel / eph)
mehr meldungen
meldungen >
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne
neueste kommentare >
-
Thyra Uhde Tiefstes Mitgefühl
-
Wokey Wokey, München Virtiosität schlägt Inhalt
-
Frauenliebe und - sterben, Hamburg Leichte Irritation
-
Nach dem Leben, Nürnberg Empfehlung
-
Die Quelle, Wien Claquere unterwegs
-
Leser*innenkritik Black Rider, SHL Flensburg
-
Burn, Baby, Burn!, Hannover Sagenhaft gut
-
Die Quelle, Wien Bitte weitermachen
-
Fräulein Else, Wien Danke!
-
Über die Notwendigkeit, ... , Wiesbaden Super Abend


Wenn aber nur die gut zahlenden Gäste kommen, ist das ja auch keine Rechtfertigung für eine Subvention eines Theaters. Da ist die Diversität des Publikums schon wichtiger. Ich glaube aber, wir werden uns auch da nicht einig. Genießen Sie das Theater in Kiel, ich gehe weiter lieber nach Flensburg, Lübeck und Hamburg.