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Komische Oper Berlin: Wolfgang Behrens wird Chefdramaturg
Dramaturg und nachtkritik-Kolumnist Wolfgang Behrens © privat
22. März 2025. Wolfgang Behrens wird ab der Spielzeit 2025/2026 Chefdramaturg der Komischen Oper Berlin, wie das Haus auf seiner Spielzeitpressekonferenz bekannt gab. Behrens war langjähriger Redakteur von nachtkritik.de und schreibt weiterhin seine Kolumne "Als ich noch ein Kritiker war" auf nachtkritik.de.
Wolfgang Behrens, Jahrgang 1970, studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Mathematik. Nach dem Studium arbeitete er am Staatlichen Institut für Musikforschung und von 2005 bis 2007 als Redakteur des Fachblatts "Theater der Zeit". Von 2007 bis 2017 war er Theaterkritiker und Redakteur von nachtkritik.de.
Von 2017 bis 2024 arbeitete Behrens am Hessischen Staatstheater Wiesbaden während der Intendanz von Uwe Eric Laufenberg, zunächst als Dramaturg, dann als Schauspieldirektor. Zuletzt hatte er einen Lehrauftrag an der HMT "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. Behrens ist unter anderem Autor der Monographie "Einar Schleef. Werk und Person" (Verlag Theater der Zeit, 2003).
An der Komischen Oper Berlin wird er in der Chefdramaturgie Nachfolger von Johanna Wall. Das Haus leiten seit 2022 Operndirektor Philip Bröking und die Geschäftsführende Direktorin Susanne Moser in Co-Intendanz.
(chr)
- Wolfgang Behrens berichtete über mehrere Jahre für nachtkritik.de von den Bayreuther Festspielen etwa über den "Ring des Nibelungen" 2013 in der Regie von Frank Castorf (Rheingold, Teil zwei: Walküre, Teil drei: Siegfried.Teil vier: Götterdämmerung) oder 2017 über die "Die Meistersinger von Nürnberg" in der Regie des Ex-Intendanten der Komischen Oper Barrie Kosky.
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post scriptum: Die Kalauer zu Behrenstraße/Behrensstraße bzw. Behrenstraße/Behrens-Trasse können Sie vermutlich nicht mehr hören, oder ?
diesen Kalauer habe ich natürlich Anfang der 90er Jahre höchstselbst erfunden, als ich – anarchistischer Student, der ich damals war – bei nächtlichen Ausflügen mit der Sprühdose in der Faust ein "s" im Straßenschild der Behrenstraße ergänzte, dann an den verschlossenen Pforten der Komischen Oper rüttelte und mit der aus dem (damals ja noch offenen) Schillertheater so vertrauten, selbstredend perfekt imitierten Minetti-Stimme ins Dunkel bellte: "Ich will hier rein!"
Mit herzlichen Grüßen
wb
Aber, da wird wohl keine Polizei mehr drauf zurückkommen. dürfte verjährt sein. Wer weiß, wozu die Minettistimme noch so taugt, erhalten Sie sich die, bitte !!, und nochmals: GUTES GELINGEN UND HEITERES DAZU !!