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Massive Kürzungen beim Fonds Darstellende Künste
1. August 2024. In Folge der angekündigten Kürzungen im Kulturhaushalt 2025 muss der Fonds Darstellende Künste rigorose Sparmaßnahmen einleiten, wie der Fonds in einer Presseaussendung mitteilt.
"Statt 10,3 Mio Euro stehen dem Fonds Darstellende Künste im kommenden Jahr nur 5,6 Mio Euro aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) zur Verfügung. Eine Kürzung um 46% – ähnlich wie bei den anderen fünf Bundeskulturfonds", heißt es in der Pressemitteilung.
Der Fonds Darstellende Künste bereitet sich entsprechend auf die Einstellung von drei seiner sechs "auf Innovation, Nachhaltigkeit und Resilienz ausgerichteten Förderprogramme" vor. "Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalität, Diversität und gesellschaftlicher Zusammenhalt bleiben hinter der Kernaufgabe Kulturförderung zurück", erläutert der Fonds.
2024 war der Etat des Fonds Darstellende Künste "signifikant auf 10,3 Mio € erhöht" worden und "damit dem in Abstimmung von BKM und den Ländern ermittelten Jahresbedarf von 16,5 Mio € erstmals angenähert", führt der Fonds aus.
Die notwendigen Kürzungsmaßnahmen würden das Feld der Freien Darstellenden Künste "gleich doppelt" betreffen, heißt es in der Pressemitteilung weiter: "Neben einer Halbierung des Etats des Fonds Darstellende Künste wird die Zuwendung für das Bündnis internationaler Produktionshäuser komplett gestrichen und damit die Arbeit von sieben bundesweiten Ankereinrichtungen der Freien Darstellenden Kunstszene erheblich geschwächt. Rund 10 Mio € gehen damit der Freien Szene allein in dieser Sparte verloren."
(Fonds Darstellende Künste / chr)
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