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Neue Leitung für die Wiesbadener Theaterbiennale
Frischer Wind aus Frankfurt und der Schweiz
7. März 2013. Die Wiesbadener Theaterbiennale "Neue Stücke aus Europa" bekommt ein neues Leitungsteam. Das gibt Manfred Beilharz, Festivalgründer und (bis einschließlich zur Spielzeit 2013/14 noch) Intendant des gastgebenden Hauses, des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, bekannt.
Frischer Wind aus Frankfurt und der Schweiz
7. März 2013. Die Wiesbadener Theaterbiennale "Neue Stücke aus Europa" bekommt ein neues Leitungsteam. Das gibt Manfred Beilharz, Festivalgründer und (bis einschließlich zur Spielzeit 2013/14 noch) Intendant des gastgebenden Hauses, des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, bekannt.
Beilharz selbst bleibt der Festivalleitung erhalten, neu dazu kommen Ann-Marie Arioli, Festivaldramaturgin und derzeit am Theater Chur tätig, und der Frankfurter Schriftsteller und Journalist Peter Michalzik.
Die Theaterbiennale wurde bisher von ihren Gründern Tankred Dorst, Ursula Ehler (und eben Manfred Beilharz) geleitet - Dorst und Ehler blieben dem Festival weiterhin verbunden, heißt es in der Pressemitteilung des Hessischen Staatstheaters.
Die nächste Ausgabe der Biennale "Neue Stücke aus Europa" findet vom 19. bis zum 29. Juni 2014 statt.
(Hessisches Staatstheater Wiesbaden / sd)
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Obwohl sich im rattenquickenden Mitteleuropa noch Einige über Wasser halten.
Aber es ,in der untergehenden Frankfurter Rundschau , Herrn Michaelzik Übel nehmen zu wollen , sich als "Schriftsteller" erklären zu lassen , finde ich ziemlich muffig.
Wie kleinlich. Die Schriftstellerei leitet sich von "Etwas in eine Schrift stellen" ab. Also etwas schriftlich verfassen. Dass konnte zur Entstehungszeit der Bezeichnung etwa im 17. Jh. noch alles Mögliche an berufsmäßig verfassten Texten sein. Dass Michalzik ein berufsmäßiger Verfasser von Schriften ist, wird wohl niemand bezweifeln, der ein paar der von ihm verfassten Biografien gelesen hat. Der Begriff des Schriftstellers hat erst über die Jahre eine Differenzierung erfahren. Wir kennen den Publizisten, den Dichter, den Dramatiker etc. Überbegriff ist heute wohl der Autor als geistiger Schöpfer von sprachlichen Werken. Wobei Schriftsteller auch als eine deutsche Entsprechung für das lateinische Wort auctor (Autor) gelten kann. Es ist sicher richtig, dass literarischer Anspruch und Güte eines publizierten Textes auf die Qualitäten eines Schriftstellers hinweisen. Aber die Differenzierungen der einzelnen Gattungen sind bisweilen recht unscharf. Obwohl da sicher nicht nur Goethe und Peter Hacks lautstark widersprechen würden. Aber rein vom Ursprung des Wortes und seiner unbestrittenen Profession kann sich Peter Michalzik durchaus als Schriftsteller bezeichnen. Und noch etwas von Friedrich Schiller für die Puristen und Schöngeister, die den Schriftsteller so hoch ansetzen wollen: "Die benennung, schöngeist, die vor dreyszig jahren so angenehm klang, ist nun zu einem widrigen schall geworden; man bedient sich jetzt des allgemein bezeichnenden wörtleins: schriftsteller. Die schönen geister scheinen selbst damit zufrieden zu seyn." Man könnte jetzt noch gemäß Kant über den bel esprit eines Belletristen und den bloßen Literator disputieren. Aber das überlasse ich dann doch lieber den Philologen. Soviel zum frischen Wind aus Frankfurt.
a) begleichung persönlicher rechnungen
b) martin baucks erklärt uns seine welt (womöglich verknüpft mit a)
c) inga öffnet ihr zitatenschatzkästchen (zu allem und jedem)
zu gehen. und das dann auch gleich so dermaßen geistreich, dass sich die red permanent einschalten muss.
ich finde das schade, doof und dämlich.
viele andere auch.
Naja, und für Weininger war Schiller wieder "Journalist". Ich kann mich hier § 10 nur anschließen: diese Debatte ist wirklich kleinlich, zumal die meisten der Diskutanden, denke ich jedenfalls, sich schon ein eigenes Bild von Herrn Michalzik gemacht haben dürften und durch einen "falschen" Begriff kaum verleitet werden dürften, jetzt plötzlich ganz anders zu denken/aufzufassen. Sein "Theaterverführer" zB. war ja auch nicht das "reine" Sachbuch, um noch ne Publikation zu erwähnen.
Zu oft und oft zu lang? Mann liest darüber hinweg, oder liest es nict.
meist bringt die redaktion das wesentliche und trennt das unwesentliche vom wesentlichen. man denke nur daran, was sie sich für arbeit macht mit
uns kommentatoren und kommentatorinnen, liest das alles und diskutiert die inhalte...