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Neues Opernhaus für Hamburg
7. Februar 2025. Wie der Senat bekanntgibt, soll Hamburg ein neues Opernhaus bekommen.
Laut einer Pressemitteilung ist für den Standort auf dem Baakenhöft in der HafenCity "ein architektonisch herausragendes Gebäude" geplant, das beste Bedingungen für die Hamburgische Staatsoper bieten und diesen besonderen Ort an der Elbe für alle zugänglich machen soll.
Das Vorhaben geht auf eine Initiative des Unternehmers und Kunstmäzens Klaus-Michael Kühne zurück. Vertraglich vereinbart wurde, dass die Stadt das Grundstück zur Verfügung stellt und erschließt, während die Kühne-Stiftung den Bau des Opernhauses finanzieren soll. Nach Fertigstellung geht das Gebäude ins Eigentum der Stadt über und die Staatsoper Hamburg wird in das neue Haus einziehen. Das traditionsreiche und denkmalgeschützte Operngebäude an der Dammtorstraße wird danach anderweitig kulturell genutzt werden.
Für die Planung und den Bau des Opernhauses hat die Stiftung eine Gesellschaft gegründet, an der die Stadt und die Staatsoper als Minderheitsgesellschafter beteiligt werden. Aufsetzend auf einer theaterfachlichen Vorplanung wird zuerst ein architektonisches Qualifizierungsverfahren durchgeführt. Nach Fertigstellung der Vorplanung und einer entsprechenden Kostenschätzung wird die Kühne-Stiftung abschließend über die Realisierung des Opernbaus entscheiden. Die Stadt verpflichtet sich dann, für den Neubau das Grundstück am Baakenhöft zur Verfügung zu stellen und herzurichten. Sie wird außerdem die standortspezifischen Mehrkosten zum Beispiel hinsichtlich Gründung und Flutschutz, gedeckelt auf eine Höhe von 147,5 Millionen Euro tragen. Nach Fertigstellung und Abnahme soll das Opernhaus der Stadt als Schenkung überlassen werden. Der Betrieb der Hamburgischen Staatsoper verbleibt unverändert in der Verantwortung der Stadt.
Die Bürgerschaft muss dem Vertrag zwischen der Stadt und der Kühne-Stiftung noch zustimmen. Der Vertrag wird zeitnah im Transparenzportal der Stadt Hamburg veröffentlicht.
(Hansestadt Hamburg / miwo)
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ND, 19.9.2024 (nicht hinter Paywall)
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1185408.ns-erbe-schmutzig-reich.html
„Wenn es um die Familiengeschichte geht, dann macht der derzeit reichste Deutsche, Klaus-Michael Kühne, dicht. Der 87-Jährige hat offenbar eine von ihm selbst in Auftrag gegebene Studie zur Firmengeschichte seiner Logistikfirma Kühne + Nagel verschwinden lassen. Einzelheiten dazu hat jetzt die Zeitschrift »Vanity Fair« ans Licht gebracht. Demnach soll er zum 125-jährigen Jubiläum des Unternehmens 2015 eine Studie zur Unternehmensgeschichte beim Forschungsinstitut Handelsblatt Research Institute beauftragt haben. Bei der Präsentation passte ihm das Kapitel zur NS-Zeit nicht. Kühne habe auf Änderungen bestanden, andernfalls wollte er die Studie nicht veröffentlichen. So geschah es dann auch. …“
Zur Kühne + Nagel in der NS-Zeit vgl. insbesondere
ND, 18.10.2024 (nicht hinter Paywall)
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1186113.klaus-michael-kuehne-papa-war-kein-nazi.html
(Danke für Ihre Hinweise, Christoph. Teile Ihres Kommentars wurden gekürzt, weil sie nicht dem Kommentarkodex von nachtkritik.de entsprechen. Nachzulesen ist der Kommentarkodex hier: https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12&Itemid=102 Viele Grüße, d. Red.)