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Regisseur András Fricsay verstorben
18. Dezember 2025. András Fricsay ist gestorben. Das hat seine Familie mitgeteilt. Der 1942 im ungarischen Szeged als Sohn des Dirigenten Ferenc Fricsay Geborene war ein prägender Theater- und Opernregisseur.
Nach dem Zweiten Weltkrieg in Berlin und in der Schweiz aufgewachsen, studierte Fricsay zunächst Malerei in Genf. Später nahm er an der Westberliner Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel ein Studium auf und begann seine Theaterlaufbahn als Schauspieler an verschiedenen Bühnen.
Über Oberhausen, Bremen, Mannheim, Berlin und Hamburg kam Fricsay 1971 an die Münchner Kammerspiele, wo er im gleichen Jahr als Regisseur debütierte. 1974 wurde er Oberregisseur an den Kammerspielen, 1974 inszenierte er in Frankfurt am Main auch seine erste Oper. In München gründete er 1979 die freie Musiktheatergruppe "Zauberflöte". Von 1989 bis 1992 war Fricsay Oberspielleiter am Schauspiel Bremen.
Seit 1992 arbeite Fricsay frei.1994 inszenierte er das Musical-Spektakel-"Tabaluga und Lilli" von und mit Peter Maffay. 1999 baute er nach eigenen Entwürfen in Oberhausen das "Tabaluga"-Theater. Darüber hinaus war András Fricsay in über fünfzig Film- und Fernsehrollen zu sehen. Bereits am 19. November 2024 ist er in Gais (im Schweizer Kanton Appenzell Ausserrhoden) im Alter von 82 Jahres verstorben, wie seine Frau Mia Fricsay nachtkritik.de mitgeteilt hat.
(Wikipedia / sle)
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Das waren noch Zeiten! Danke!
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Dabei war er immer alleine, einmal in der Produktion nach der Probe mit den Schauspielern essen gehen, das wars sozial. Er wusste die kostbare Zeit ist die Probe, "Ich verliebe mich für 6 Wochen" die Probebühne war sein sozialer Raum.
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András war immer sehr gut vorbereitet, und konnte sich beim Probieren darauf verlassen - und loslassen. Geliebt hat ihn auch die Technik. Die Münchner freuten sich richtig auf die Technische Einrichtung und die Beleuchtungsproben. András "weiß was er will", vor allem wusste er den richtigen Ton zu treffen.
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Favoriten:
Blick zurück im Zorn - Zauberflöte/ München
Räuber - Resi
Kabale und Liebe - Bonn
Andras kennengelernt zu haben und mit ihm gearbeitet zu haben ist das Schönste, Wertvollste und Wichtigste das ich in meinem Leben im Theater erfahren habe. Der Mensch ist untrennbar mit mir verbunden.