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Retzhofer Dramapreis 2025 für Lynn T Musiol
Stefan Wipplinger, lynn t musiol und Fabienne Dür © Wolfgang Rappel
15. Juni 2025. Lynn T Musiol gewinnt mit dem Stück "Lecken3000" den 10. Retzhofer Dramapreis 2025, wie die Kulturinitiative zur Förderung von junger Kunst und jungen Künstler:innen uniT Graz mitteilt. Die mit 7.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde zum 12. Mal verliehen.
Lynn T Musiol, geboren 1991 in Leverkusen, ist Mitglied des Labels "les dramaturx" und nahm in diesem Jahr am Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens teil. Für nachtkritik.de verfasste Lynn T. Musiol gemeinsam mit Christian Tschirner die Essayserie "Inside Endzeit – Texte zur Klimakrise".
Zum Retzhofer Siegerstück schreibt die Jury: "Musiols Theatertext erweist sich als ein ebenso witziges wie brisantes Drama zum Thema Machtmissbrauch bzw. sexueller Missbrauch und den emotionalen, juristischen, politischen und ethischen Fragestellungen, die damit verbunden sind."
Der Jury, die aus insgesamt 180 Einsendungen auswählte, gehörten an: Alexandra Althoff (Dramaturgin, Max-Reinhardt-Seminar), Thomas Jonigk (Dramaturg, Burgtheater), Martin Thomas Pesl (Journalist, Nestroy Preis), Eva-Maria Voigtländer (Dramaturgin) und Ivna Žic (Autorin, Regisseurin).
Seit 2021 wird beim Retzhofer Dramapreis auch ein Preis in der Kategorie für junges Publikum vergeben, der ebenfalls mit 7.000 Euro dotiert ist. Diesen Preis teilen sich in diesem Jahr Fabienne Dür mit "Löwenschwester" und Stefan Wipplinger mit dem Stück "Kri".
Der Dramapreis ist mit einer Uraufführung am Burgtheater Wien und am Next Liberty / TaO! Theater am Ortweinplatz in Graz in der Spielzeit 2025/26 verbunden.
Retzhofer Preisträger:innen der vergangenen Jahre waren unter anderem: Gerhild Steinbuch, Ewald Palmetshofer, Christian Winkler, Henriette Dushe, Ferdinand Schmalz, Miroslava Svolikova, Allex. Fassberg, Thomas Perle, Lisa Wentz, Johannes Hoffmann, Till Wiebel und zuletzt Leo Lorena Wyss.
(uni-t.org / chr)
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turx (ein Horrorwort der Autokorrektur), war sie auch auf der REALNISCHE 0-Bühne zu erleben im „Tag der Bären“ und ließ mich ein wenig schweifen über Schreibende, Regieführende und Schauspielende in einer Person als einer spannenden Tendenz. Der Schauspieler übrigens, der den kleinen nordbretter/Rockschule Russee-Abend „All you Need is Love“ seitens des Schauspiels betreut, Corbin Broders, gehört auch zu diesem Typus der Bühnenmehrkämpfer: Aus seiner Feder sind die bei den „Komödianten“ in Kiel uraufgeführten Abende „Elvis lebt“ und
„Ernst Busch- ein Jung aus Kiel“.