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Schauspielerin Rosemarie Fendel gestorben
Träumerin von disziplinierter Professionalität
14. März 2013. Wie u.a. Zeit online meldet, ist die Schauspielerin Rosemarie Fendel tot. Die 85-Jährige sei nach kurzer, schwerer Krankheit in ihrem Frankfurter Haus gestorben.
Rosemarie Fendel debütierte 1947 als Theaterschauspielerin an den Münchner Kammerspielen. Gustaf Gründgens holte sie nach einem Intermezzo in Tübingen nach Düsseldorf, mit ihrem zeitweiligen Lebensgefährten, dem Regisseur Johannes Schaaf, arbeitete sie später in München und Frankfurt. Peter Iden schrieb 1988 in der Frankfurter Rundschau über sie: "Wer sie auf der Bühne sieht, spürt bald die Träumerin; immer aber auch eine disziplinierte Professionalität, mit der sie den Jüngeren Vorbild ist und gewinnendes Beispiel."
Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Fendel als Film- und Fernsehschauspielerin bekannt – sie wirkte u.a. in den Filmen "Ödipussi" und "Schtonk" mit. Ihren letzten TV-Auftritt hatte sie Anfang 2013 als die alte Dame Sonja Schadt, die erzählend durch den ZDF-Dreiteiler "Das Adlon" führte. Als Sprecherin synchronisierte sie u.a. Jeanne Moreau, Brigitte Bardot, Annie Girardot und Elizabeth Taylor.
(Zeit online / sd)
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