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Schauspielerin Thea Elster gestorben
25. Januar 2025. Die Schauspielerin Thea Elster ist am 7. Januar im Alter von 94 Jahren gestorben. Das gibt das Staatsschauspiel Dresden bekannt.
Elster, geboren 1930, absolvierte die Schauspielschule in Leipzig, spielte erste Rollen am Theater der Lutherstadt Wittenberg und ging dann nach Altenburg. 1956 wurde sie fest am Staatsschauspiel Dresden engagiert und blieb bis 1970 im Ensemble. Hier spielte sie unter anderem die Ophelia in Shakespeares "Hamlet" (1956), die Natascha in einer Adaption von Tolstois "Krieg und Frieden" (1958), die Recha in Lessings "Nathan der Weise" (1960), die Rosalinde in Shakespeares "Wie es euch gefällt" (1962), die Polly in Brechts "Dreigroschenoper" (1963) und die Hauptrolle in Ibsens "Nora" (1966). Während ihres Engagements am Staatsschauspiel Dresden war sie in 43 Rollen zu erleben, trat auch später weiterhin als Gast am Staatsschauspiel Dresden auf und arbeitete zeitweise an der Staatsoperette Dresden.
Darüber hinaus spielte sie in zahlreichen Fernsehspielen und Filmen mit, war Autorin, Hörspielsprecherin und unterrichtete zehn Jahre an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Engagiert setzte sie sich für das Etablieren des Chansons in der DDR ein. Sie schrieb selbst Texte, komponierte und führte Regie. 1979 war sie Preisträgerin der Chansontage, nachfolgend rief sie eine Beratungsgruppe ins Leben, leitete dort Kurse und wurde zur Vorsitzenden einer Jury für die sogenannten Erwachsenenprogramme im Rahmen der Chansontage berufen.
"Wir trauern um eine leidenschaftliche Schauspielerin, die auch das Staatsschauspiel Dresden geprägt hat und die vom Publikum geliebt und geschätzt wurde. Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und Freunden", so Joachim Klement, Intendant des Staatsschauspiels Dresden.
(Staatsschauspiel Dresden / miwo)
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