meldung
Therese-Giehse-Preis für David Ruland
17. September 2024. Der Schauspieler David Ruland, Ensemblemitglied an der Berliner Schaubühne, ist mit dem diesjährigen Therese-Giehse-Preis im Rahmen des Deutschen Schauspielpreises ausgezeichnet worden.
Wie die Schaubühne mitteilt, erhält Ruland die Auszeichnung für seine Rollen in "Die Möwe" und "Postkarten aus dem Osten". Der Schauspieler Burghart Klaußner würdigte in seiner Laudatio Rulands Darstellung des Gutsverwalters in der "Möwe": Diese sei "so sehr auf den Punkt, so genau ins Herz der Figur, wie ich es bei dieser Rolle noch nie gesehen hatte", so Klaußner, der als den Preis in diesem jahr als Alleinjuror vergab.
David Ruland ist seit 2003 Ensemblemitglied der Schaubühne und wirkte in zahlreichen Inszenierungen mit, aktuell unter anderem in "Die Möwe", "Richard III", "Professor Bernhardi" und "Ein Volksfeind".
Die Vergabe des Therese-Giehse-Preises fand vergangenen Freitag, 13. September 2024, im Rahmen des Deutschen Schauspielpreises in Berlin statt. Er ist nach der Schauspielerin Therese Giehse (1898–1975) benannt und würdigt die beste Theaterschauspielerpersönlichkeit.
Der Deutsche Schauspielpreis wird vom BFFS - Bundesverband Schauspiel sowie dem Eventveranstalter La Maison ausgerichtet. Die Nominierungsjury für die Preise bestand in diesem Jahr aus den Schauspieler*innen Margarita Broich, Helene Grass, Marion Kracht, David Ruland, Abak Safaei-Rad, Tim Oliver Schultz und Nikolai Will.
(Schaubühne Berlin / Deutscher Schauspielpreis / jeb)
mehr meldungen
meldungen >
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne
neueste kommentare >
-
Thyra Uhde Tiefstes Mitgefühl
-
Wokey Wokey, München Virtiosität schlägt Inhalt
-
Frauenliebe und - sterben, Hamburg Leichte Irritation
-
Nach dem Leben, Nürnberg Empfehlung
-
Die Quelle, Wien Claquere unterwegs
-
Leser*innenkritik Black Rider, SHL Flensburg
-
Burn, Baby, Burn!, Hannover Sagenhaft gut
-
Die Quelle, Wien Bitte weitermachen
-
Fräulein Else, Wien Danke!
-
Über die Notwendigkeit, ... , Wiesbaden Super Abend


-- Der Preisträger war doch hoffentlich nicht selbst Teil der Jury, oder?
(Burghart Klaußner hat in diesem Jahr als Alleinjuror den Therese-Giehse-Preis vergeben und David Ruland ausgewählt. Das hat der Bundesverband Schauspiel BFFS auf Nachfrage bestätigt. Die Preisverleihung fand dann im Rahmen der Verleihung des Deutschen Schauspielpreis statt.
Die Meldung haben wir ergänzt.
sik / nachtkritik-Redaktion)
Burghart Klaußner erwähnte sogar in seiner Laudatio an Ruland, dass er von dem „Dilemma“, dass Ruland in diesem Jahr Mitglied der Vorauswahljury des Deutschen Schauspielpreises war, nichts wusste. Hätte er davon gewusst, wäre seine Wahl dennoch auf ihn gefallen. Die Entscheidung lief also völlig unabhängig von der Vorauswahljury für alle anderen Kategorien und verlief im Vorfeld auch ohne vorherige Nominierung.