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ITI-Preis 2019 für Anta Helena Recke und Ensemble
Ein Stück Theatergeschichte
19. Februar 2019. Das Ensemble von Mittelreich und die Regisseurin Anta Helena Recke erhalten den diesjährigen Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI) für ihre 'Schwarzkopie' der gleichnamigen Inszenierung von Anna- Sophie Mahler an den Münchner Kammerspielen. So teilt es das Deutsche Zentrum des Internationalen Theaterinstituts mit.
Ein Stück Theatergeschichte
19. Februar 2019. Das Ensemble von Mittelreich und die Regisseurin Anta Helena Recke erhalten den diesjährigen Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI) für ihre 'Schwarzkopie' der gleichnamigen Inszenierung von Anna- Sophie Mahler an den Münchner Kammerspielen. So teilt es das Deutsche Zentrum des Internationalen Theaterinstituts mit.
Würdigen möchte das ITI damit eine "herausragende kollektive Intervention in die deutsche Theaterlandschaft", heißt es in der Begründung. "Mit seiner genreübergreifenden Ästhetik ist 'Mittelreich' eine unübersehbare Arbeit an der Verfasstheit der Diversität hierzulande. Die Darsteller*innen von 'Mittelreich' und ihre Regisseurin haben mit ihrem zukunftsweisenden Projekt ein Stück Theatergeschichte geschrieben."
Reckes "Mittelreich"-Spieler*innen @ Judith BussAnta Helena Reckes "Mittelreich", das 2017 an den Münchner Kammerspielen Premiere hatte, war im Jahr 2018 beim radikal jung Festival vertreten und als eine der zehn bemerkenswertesten Inszenierungen des Jahres auch zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
Mit der Regisseurin Recke erhalten den ITI-Preis 2019: Yosemeh Adjej, Victor Asamoah, Jan Burkamp, Romy Camerun, Ernest Allan Hausmann, Jerry Hoffmann, Moses Leo, Prisca Mbawala, Isabelle Redfern, Miriel J. Cutiño Torres und Julian Warner.
Seit 2016 wird der "Preis des Internationalen Theaterinstituts" zur Würdigung und Unterstützung der internationalen Arbeit jüngerer Künstler*innen vergeben, seit 2017 ist er mit 3.000 Euro dotiert. Von 1985 bis 2015 hatte das deutsche ITI-Zentrum anlässlich des Welttheatertages einen "Preis zum Welttheatertag" als Ehrenpreis an Künstler*innen und Institutionen verliehen, deren Theaterarbeit als Lebenswerk in herausragender Weise international wirkt. Die Preisträger*innen der vergangenen Jahre sind Viktor Bodó (2018), Yael Ronen (2017), Milo Rau (2016) und Joachim Fiebach (2015).
(ITI / jnm/eph)
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