Theater Erlangen soll 100.000 Euro einsparen
Jeder Euro zählt, 100.000 umso mehr
Erlangen, 1. November 2010. Auch am Theater Erlangen soll gespart werden. Dies geht aus einem Interview hervor, dass die Nürnberger Nachrichten mit der Intendantin Katja Ott geführt haben. Wenn es nach Erlangens Kämmerer geht, soll das Theater 100.000 Euro weniger bekommen, was einem Zehntel des künstlerischen Produktionsetas gleichkommt. Denn 2,1 Millionen des Jahresetats von insgesamt 3,1 Millionen sind feste Personalkosten. "Da ist noch kein Gastregisseur, kein Gastschauspieler, kein Bühnenbildner dabei", erklärt Ott in dem Interview. Vergleichsweise sei der Anteil der fixen Personalkosten (65 Prozent) noch niedrig, andere Häuser hätten 75 oder 85 Prozent. Bei den Sach- und Betriebskosten könne nicht mehr gespart werden, die einzig variablen Bereiche seien die Produktions- und Gastspielkosten.
Intendanz des Theaters Vorpommern neu ausgeschrieben
Fusion vorerst vom Tisch
30. Oktober 2010. Wie die Ostseezeitung in der vergangenen Woche gemeldet hat, wird die künstlerische Leitung des Theaters Vorpommern neu ausgeschrieben. Darauf haben sich der Ostseezeitung zufolge die Gesellschafter des Theaters, die Hansestädte Greifswald und Stralsund sowie der Landkreis Rügen verständigt. Die Theaterleitung soll bis April 2011 neu besetzt sein. Die zum 31. Dezember 2010 auslaufenden Verträge der jetzigen Geschäftsführer Rainer Steffens und Hans-Walter Westphal werden noch einmal bis dahin verlängert, schreibt das Blatt. Damit scheinen auch die Fusionspläne mit der Theater GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz vorerst vom Tisch zu sein.
(sle)
Jens Groß geht als Chefdramaturg ans Berliner Maxim Gorki Theater
Neuer Chefdramaturg für Petras
Berlin, 30. Oktober 2010. Wie das Maxim Gorki Theater mitteilt, wird in der kommenden Spielzeit Jens Groß als Leitender Dramaturg von Dresden nach Berlin wechseln. Er löst damit Andrea Koschwitz als Chefdramaturgin ab. In Dresden hatte Groß gemeinsam mit Gorki-Intendant Armin Petras Uwe Tellkamps Roman "Der Turm" für die Bühne bearbeitet. Wolfgang Engels Inszenierung der Bühnenfassung kam dort Ende September heraus.
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