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Intendanz des Theaters Vorpommern neu ausgeschrieben
Fusion vorerst vom Tisch
30. Oktober 2010. Wie die Ostseezeitung in der vergangenen Woche gemeldet hat, wird die künstlerische Leitung des Theaters Vorpommern neu ausgeschrieben. Darauf haben sich der Ostseezeitung zufolge die Gesellschafter des Theaters, die Hansestädte Greifswald und Stralsund sowie der Landkreis Rügen verständigt. Die Theaterleitung soll bis April 2011 neu besetzt sein. Die zum 31. Dezember 2010 auslaufenden Verträge der jetzigen Geschäftsführer Rainer Steffens und Hans-Walter Westphal werden noch einmal bis dahin verlängert, schreibt das Blatt. Damit scheinen auch die Fusionspläne mit der Theater GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz vorerst vom Tisch zu sein.
(sle)
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Ostseezeitung / Greifswald 23./24.10.2010
Theater soll im April 2011 einen neuen Chef bekommen
Greifswald. Die künstlerische Leitung des Theaters Vorpommern wird öffentlich ausgeschrieben, da es in absehbarer Zeit nicht zu einer Fusion mit der Theater GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz kommen soll. Darauf verständigten sich die Gesellschafter des Theaters, die Hansestädte Greifswald und Stralsund sowie der Landkreis Rügen. Eine Kooperation der beiden Häuser bleibt aber weiter im Gespräch. Zur Neubesetzung der Spitze der Theater Vorpommern GmbH sagte Vize-OB Ulf Dembski (SPD): „Wir wollen künftig keine zweigeteilte Leitung mehr haben wie bisher, sondern nur noch einen Leiter. Deshalb muss der Bewerber sowohl im künstlerischen als auch im kaufmännischen Bereich sattelfest sein.“
Die Gesellschafter hätten sich als Zeitrahmen den 1. April 2011 gesetzt, dann soll der neue Chef vor Ort sein. Zuvor wolle man die Mithilfe des Deutschen Bühnenvereins in Anspruch nehmen und sich verschiedene Modelle zur Theaterführung anschauen, betonte Dembski. Da die Ausschreibung für die neue Theaterleitung nicht von heute auf morgen erfolge, wollen die Gesellschafter die zum 31. Dezember diesen Jahres auslaufenden Verträge der beiden jetzigen Theater-Geschäftsführer, Rainer Steffens und Hans-Walter Westphal noch einmal bis zum 31. März 2011 verlängern. Die Finanzprobleme der Bühnen in Vorpommern seien indes vorerst kein Thema mehr. Bis Ende 2011 sei das Theater liquide, so Dembski.
C.M.